American Football Wetten in der Schweiz: Was die Bewilligung erlaubt und was nicht

Updated Oktober 2026
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Ein eiförmiger Lederball liegt auf einem frisch gemähten Rasenfeld mit weissen Linien, im Hintergrund stehen Flutlichtmasten in der Dämmerung.

Auf Football lässt sich in der Schweiz wetten — aber nicht bei jedem, und nicht auf alles. Wer nach einem Anbieter sucht, stösst zuerst auf die Zahl zwei: zwei bewilligte Veranstalter, kein dritter, und daneben eine Reihe ausländischer Marken, die kein Schweizer Recht tragen. Was daraus für den einzelnen Wettschein folgt, ist der eigentliche Gegenstand dieser Seite.

Die National Football League (NFL) umfasst 32 Teams; jedes Team bestreitet 17 Hauptrundenspiele in 18 Wochen mit einem spielfreien Wochenende (Bye).

Datenstand: Oktober 29, 2026, geprüft gegen die Bewilligungs- und Sperrlisten der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht) sowie die Spielregeln und Teilnahmebedingungen der beiden Schweizer Veranstalter.

Prognose und Strategie: wie aus Form und Quote eine Wette wird

Ein Tipp ist kein Wissen. Das ist die einzige Zeile, die in diesem Bereich wirklich trägt, und alles Weitere ordnet sich darunter ein. Wer ein Footballspiel analysiert, sammelt Beobachtungen: die Form der letzten Wochen, Ausfälle auf Schlüsselpositionen, den Heimvorteil, die Belastung aus einer kurzen Woche nach einem Donnerstagsspiel. Aus diesen Beobachtungen entsteht eine Erwartung. Aus der Erwartung entsteht eine Quote, die jemand anderes setzt. Und daraus entsteht die Frage, ob der Preis für diese Erwartung ausreicht.

Eine Rheinpromenade mit hohen Bäumen am Abend, das Wasser spiegelt das Licht der ersten Laternen.
Jede Mannschaft stellt im American Football elf Spieler auf das Feld.

Form ist ein Muster, keine Fortschreibung

Vier Spiele in Folge gewonnen — das klingt nach einer Mannschaft, die gerade nichts verliert. Es kann genauso gut eine Mannschaft sein, die viermal gegen Gegner mit negativer Bilanz gespielt hat. Die Formangabe sagt nichts über die Gegnerqualität, und genau dort liegt der häufigste Denkfehler. Wer ein Footballspiel einordnet, schaut nicht auf die Siegesserie, sondern auf die Gegner innerhalb dieser Serie, auf die Punktedifferenz und darauf, ob die Siege knapp oder deutlich waren.

Der zweite Punkt ist die Verletztenliste. Im American Football mit seinen elf Spielern je Mannschaft und den vielen Kontaktaktionen pro Spielzug entscheidet die Besetzung zweier Positionen oft mehr als das gesamte restliche Kader: Wer den Ball wirft, und wer den Ballträger stoppen kann. Eine Meldung über einen Ausfall auf einer dieser Positionen verändert eine Quote stärker als jede Serie.

Der Heimvorteil ist messbar, aber nicht konstant

Reise, Zeitzonen und Lärm im Stadion summieren sich. In der Hauptrunde sind das 17 Spiele in 18 Wochen, jede Mannschaft hat ein spielfreies Wochenende. Ein Auswärtsspiel nach einer kurzen Woche mit Reise über zwei Zeitzonen ist eine andere Aufgabe als ein Heimspiel nach der Bye-Week. Wer den Heimvorteil als fixen Zuschlag auf die Quote behandelt, übersieht, dass er je nach Kalenderlage schwankt.

Und dann ist da die Verlängerung, die jede Vorsaison-Diskussion neu entzündet. Seit der Saison 2025 gilt in der NFL nicht mehr das Sudden-Death-Prinzip, bei dem ein Touchdown des zuerst angreifenden Teams sofort entschied. Die Verlängerung dauert zehn Minuten; in den Playoffs sind es 15 Minuten, und dort wird bis zur Entscheidung gespielt. Für eine Wette auf die reguläre Spielzeit heisst das: Die Verlängerung existiert in diesem Markt nicht. Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit — Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer auf «Spielausgang» tippt, ohne die Marktbezeichnung zu lesen, kann eine andere Wette halten, als er glaubt.

Was ein Value Bet ist — und was er nicht ist

Ein Value Bet liegt vor, wenn die eigene Einschätzung der Wahrscheinlichkeit über der Wahrscheinlichkeit liegt, die in der Quote steckt. Das ist eine reine Rechnung mit zwei Unbekannten: Die eine bringt der Wettende mit, die andere steckt im Preis. Aus dieser Konstruktion folgen zwei Dinge, die man nicht wegdiskutieren kann.

Erstens ist ein Value Bet eine Schätzung der eigenen Schätzung. Wer seine Wahrscheinlichkeit für einen Touchdown-Pass auf 62 % setzt und die Quote bei 1.90 liegt, rechnet sich einen Vorteil aus. Ob dieser Vorteil real ist, weiss er erst nach sehr vielen Wetten, denn jede einzelne Wette endet binär. Ein Vorteil von drei Prozentpunkten braucht Hunderte Wiederholungen, um sich überhaupt zu zeigen.

Zweitens: Wetten ist kein Einkommen. Der Erwartungswert einer Wette ist negativ, solange die Marge im Preis steckt — und sie steckt in jedem Preis. Wer mit Gewinnen rechnet, rechnet nicht mit der Marge, sondern gegen sie.

Der Quotenschlüssel, den jeder Preis schon enthält

Ein Zwei-Weg-Markt mit je 1.90 auf beide Seiten sieht fair aus. Zwei gleiche Quoten, gleiche Chancen, könnte man meinen. Die Rechnung sagt etwas anderes. Der Quotenschlüssel ist der Anteil aller Einsätze, den ein Markt zurückzahlt: 1 geteilt durch (1/1,90 + 1/1,90). Die Summe im Nenner ergibt 1,0526. Der Kehrwert davon liegt bei rund 0,95 — der Markt zahlt also etwa 95 % zurück. Die Marge, das Komplement, liegt entsprechend bei rund 5 %. Das ist eine Bandbreite, keine feste Zahl: Je nach Marktart, Sportart und Anbieter schwankt der Quotenschlüssel zwischen grob 90 und 96 %, und die Marge dreht sich entsprechend zwischen rund 10 und 4 %. Der genannte Wert von 1.90 / 1.90 ist ein Rechenbeispiel und kein quotierter Preis eines Veranstalters.

Fünf Prozent klingen nach einem Rundungsfehler. Sie sind es nicht. Auf einen Einsatz von CHF 100 über ein Jahr mit 200 Wetten summiert sich die Marge zu einem Betrag, der grösser ist als der ursprüngliche Einsatz. Das ist der Grund, warum eine Quote von 1.95 statt 1.90 im selben Markt langfristig mehr wert ist als jede Willkommensgeste.

Warum hier keine Tipps stehen

Niemand kann den Ausgang eines Spiels wissen. Wer eine sichere Wette nennt, verkauft eine Behauptung, die kein Wettender einlösen kann, und der Leser zahlt sie mit echtem Geld. Die Grundlagen für eine informierte Entscheidung liegen in der Mechanik: den Quotenschlüssel verstehen, die Marktbezeichnung lesen, die Limite kennen.

Sport und Wettbewerbe: wann überhaupt Angebote verfügbar sind

American Football ist in der Schweiz eine Sportart mit einem sehr klar umrissenen Kalender, und dieser Kalender bestimmt, was auf dem Wettschein steht. Wer das Zeitgerüst kennt, weiss vorher, ob das Angebot dünn oder breit ist — eine Information, die mehr wert ist als jede Quotenschätzung.

Ein Spiel dauert länger, als 60 Minuten vermuten lassen

In den USA besteht ein Spiel aus vier Vierteln zu je 15 Minuten Nettospielzeit. High-School- und europäische Amateurteams spielen vier Viertel zu je 12 Minuten. Nettospielzeit heisst: Die Uhr läuft nur zwischen den Spielzügen, nicht während der Besprechungen, der Auszeiten und der Videoüberprüfungen. Aus 60 Minuten Spielzeit werden deshalb gut drei Stunden Realzeit — was für Live-Wetter ein eigener Umstand ist, auf den diese Seite später im Abschnitt über Livewetten zurückkommt.

Das Spielfeld ist 120 Yards lang (109,73 m) und rund 53 Yards breit (48,46 m). Die 120 Yards enthalten das eigentliche Feld von 100 Yards und zwei Endzonen mit je 10 Yards. Für die Punktwetten ist das entscheidend, weil jede Endzone das Ziel eines Angriffs ist und der Abstand zur gegnerischen Endzone jede Spielzugsentscheidung prägt.

Punktwerte — und warum es Punktwetten gibt

Ein Touchdown zählt 6 Punkte, der Extrapunkt danach 1, die Two-Point-Conversion 2, ein Field Goal 3 und eine Safety 2. Diese ungleichen Werte sind der Grund, warum Football-Spreads in Zwischenschritten auftreten und warum Über/Unter-Linien selten glatte Zahlen sind: Mit 3, 6 und 7 Punkten als häufige Spielabstände enden Spiele statistisch oft in der Nähe bestimmter Summen. Wer die Punktwerte kennt, versteht, warum eine Linie bei 47,5 und nicht bei 45 liegt.

Und weil eine Safety zwei Punkte bringt, ohne dass der Angriff den Ball im Besitz hatte, sind Spielzüge mit Rückraum Unsicherheiten für jede Handicap-Wette. Die Punktwerte sind nicht Beiwerk zum Spiel — sie sind die Einheit, in der Wetten gedacht werden.

Elf Spieler, vier Versuche, zehn Yards

Jede Mannschaft stellt elf Spieler auf das Feld. Die Offense hat vier Versuche, um mindestens 10 Yards Raumgewinn für ein neues First Down zu erzielen. Werden die zehn Yards nicht erreicht, wechselt der Ballbesitz. Diese Regel erklärt die Taktung des Spiels: Ein Angriff kann den Ball über viele Minuten halten, ohne zu punkten, und genau daraus entstehen Über/Unter-Wetten, die lange unter der Linie liegen und dann in zwei Spielzügen kippen.

Ein Spiel ist damit kein gleichmässiger Ablauf, sondern eine Kette von kurzen Abschnitten mit klaren Ergebnissen. Für Live-Wetten ist das ein zweischneidiges Gerüst: Es gibt viele Haltepunkte, an denen sich Quoten bewegen, und es gibt wenige Haltepunkte, an denen sich der Ausgang wirklich entscheidet.

Zwei Conferences, 32 Teams, 17 Spiele

Die National Football League umfasst 32 Teams in den Conferences AFC und NFC mit je vier Divisionen zu je vier Teams. Jedes Team bestreitet 17 Hauptrundenspiele in 18 Wochen mit einem spielfreien Wochenende. Diese 17 Spiele in 18 Wochen sind das Angebotsband der Hauptrunde: Wochentags nach dem Herbstbeginn laufen einzelne Spiele, sonntags der grosse Block. Wer an einem Sonntagabend mehrere Wetten platzieren möchte, findet dort das dichteste Programm des Jahres.

Playoffs, Super Bowl und der Rythmus im Februar

In die Playoffs kommen 14 Teams, sieben je Conference: die vier Divisionssieger und drei Wildcard-Teams. Aus 32 Teams werden also 14, und aus diesen 14 wird der Endspielteilnehmer. Der Super Bowl wird am zweiten Sonntag im Februar ausgetragen, die erste Auflage fand im Januar 1967 statt. Den Super Bowl LX gewannen die Seattle Seahawks mit 29:13 gegen die New England Patriots.

Für die Einordnung des Marktes ist die Saisonteilung wichtiger als der Sieger: Auf die Hauptrunde folgen die Playoffs, auf die Playoffs das Endspiel, und danach ist die Sportart für Monate aus dem Angebot. Wer Football-Wetten mit Fussball-Wetten vergleicht, muss diesen Kalender mitdenken. Über die Sommermonate gibt es keinen Ersatz im gleichen Umfang, und wer sein Wettschirm-Verhalten nicht an den Kalender anpasst, sammelt ausserhalb der Saison Einsätze an, die er besser gespart hätte.

Für Live-Wetten zählt zusätzlich die College-Spielart, weil sie sich in einem Punkt grundlegend unterscheidet. Im College Football hat in der Verlängerung jedes Team einen Drive, der an der gegnerischen 25-Yards-Linie beginnt; ab der dritten Overtime ist ein Extrapunkt nicht mehr zulässig, stattdessen muss eine Two-Point-Conversion gespielt werden. Wer College- und NFL-Spiele in derselben Logik analysiert, verwechselt zwei Regelwerke mit unterschiedlichen Endphasen.

Die zehn Plattformen im Vergleich: Bewilligung schlägt Werbung

Ein Vergleich nach Bewilligung, Wettarten, Limiten und Auszahlung statt nach Marketing — das ist die Reihenfolge, in der ein Schweizer Wettschein tatsächlich funktioniert. Bewilligung zuerst, weil sie über alles andere entscheidet: Ob ein Anbieter im Sperrregister mitwirkt, ob es einen Schweizer Rechtsweg gibt und ob die Aufsicht überhaupt ein Wort mitzureden hat. Danach die Spielregeln im engeren Sinn.

Plattform Schweizer Bewilligung Veranstalter oder gemeldete Genehmigung
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht Gespa Swisslos, Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft mit Sitz in Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande mit Sitz in Lausanne
Wettigo keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
GG.BET keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
Donbet keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
Sportuna keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
N1 Bet keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
Betwinner keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
AmunRa keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe
Interwetten keine Schweizer Bewilligung keine belastbare Angabe

Die Spalte «Veranstalter oder gemeldete Genehmigung» füllt sich in der unteren Hälfte nicht, und das ist kein Erhebungsproblem, sondern die Aussage selbst: Was nicht bewilligt ist, kann keine Schweizer Genehmigung nennen. Eine ausländische Genehmigung — Curaçao, Malta, Deutschland oder ein anderes Land — hat in der Schweiz keine Kraft. Wer sie als Zeichen von Sicherheit liest, liest sie falsch.

Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen ist nicht graduell, sondern strukturell. Die Bewilligung gilt nur in der Schweiz, sie deckt einen Veranstalter und ein Spiel ab, und sie bringt eine Mitgliedschaft im Sperrregister mit. Ausländische Anbieter sind dort nicht geführt, was bedeutet: Eine Spielsperre, die ein Betroffener bei Swisslos gesetzt hat, hält ihn bei einem ausländischen Anbieter nicht auf.

Die Gespa führt eine Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS blockieren. Die erste Liste stammt vom 3. September 2019, Ende 2025 umfasste sie 671 Domains. Ein gesperrter Auftritt erscheint oft innerhalb von Stunden unter anderer Adresse — die Aufsicht selbst spricht von Domain-Hopping und nennt Interwetten und Bet-at-Home als Beispiele; bet365 steht auf der Liste. Die Creative-Lösung der Anbieter ist eine Antwort, die sich bewegt. Ein Werkzeug zum Zahlungsstopp gegen unbewilligte Wettseiten gibt es in der Schweiz nicht.

Swisslos Sporttip: das dichteste Angebot im grössten Vertragsgebiet

Sporttip wird im Gebiet der Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie im Kanton Tessin und im Fürstentum Liechtenstein durchgeführt; zusammen bilden sie das Swisslos-Vertragsgebiet. Das ist die grösste Reichweite der beiden Bewilligungen, und für einen Wohnsitz in der Deutschschweiz oder im Tessin ist die Frage nach dem Zugang damit entschieden.

Zur Online-Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Wer bei einem ausländischen Anbieter mit zwei Klicks ein Konto eröffnet hat, findet hier einen anderen Vorgang: Identität, Adresse, ein Konto pro Person. Das ist Aufwand, und es ist der Aufwand, der den Schutz überhaupt möglich macht.

Bei den Limiten ist Swisslos strenger als das Gesetz. Vor der ersten Sporttip-Teilnahme müssen Spielende Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.

Die 72 Stunden sind die eigentliche Hürde. Das Gesetz verlangt für eine Erhöhung 24 Stunden — von Gesetzes wegen; Swisslos und Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. In diesem Fenster liegt eine ganze Football-Woche. Wer am Samstag nach einem verlorenen Sonntag seine Limite anheben will, hebt sie nicht für das nächste Spiel an, sondern für das übernächste. Der Effekt ist beabsichtigt und schwer zu umgehen.

Dazu kommt der Mindest- und Höchsteinsatz. Bei Sporttip beträgt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten CHF 1, der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000 und für eine Systemwette CHF 10’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Eine Systemwette mit vielen Kombinationen lässt sich also bis CHF 10’000 aufbauen — ein Hebel, der zu einer Verlustlimite für 30 Tage in einem Spannungsverhältnis steht, das der Wettende selbst auflösen muss.

Bei den Quotensonderformen lohnt der zweite Blick. Quotenboosts bei Sporttip gelten nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage; Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert. Bei einem Cash-Out verfällt der Boost. Der letzte Satz ist der wichtigste: Wer eine geboostete Wette früh auscasht, verliert die Erhöhung — die Absicherung kostet genau das, was den Boost attraktiv machte.

Cash-Out bei Sporttip gibt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen, und eine Garantie für jeden Markt besteht nicht. Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden; Swisslos muss Cash-Out nicht für alle Wetten anbieten. Kein Teil-Cash-Out heisst für Kombiwetten: entweder ganz raus oder ganz drin.

Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung kombiniert Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Der Versuch, mehrere Märkte desselben Spiels ohne Bet Builder zu verbinden, ist also nicht bloss unklug, sondern rechtlich angreifbar — und der Rückerstattungsfall tritt nur ein, wenn es auffällt.

Wer im Vertragsgebiet wohnt und den vollen Schweizer Schutzrahmen will, hat hier den rechnerisch klarsten Weg: keine Währungsumrechnung, Schweizer Rechtsweg, Sperrregister-Anbindung, Steuerfreibetrag nach ESTV-Praxis. Für einen Wohnsitz in Genf oder Waadt ist die Sache dagegen schon vor der ersten Wette entschieden.

Loterie Romande Jouez Sport: dasselbe Rahmenwerk, anderes Gebiet

Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura; als Kontaktadresse nennt sie Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne. Sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz und 221 Mitarbeitende. Die Bewilligungslage ist identisch mit der von Swisslos: Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach dem Geldspielgesetz unter Aufsicht der Gespa. Das Vertragsgebiet ist es nicht.

Für einen Wettenden in Freiburg oder Neuenburg ist damit alles gesagt: Ein Swisslos-Konto hilft ihm nicht, und umgekehrt. Wer aus der Deutschschweiz zuzieht oder aus der Westschweiz wegzieht, wechselt nicht nur den Anbieter, sondern das Produkt, die Oberfläche und die Verkaufsstellen. Die Grenze verläuft mitten durch ein Land, das sich sonst als ein Markt versteht.

Die 2’350 Verkaufsstellen sind mehr als eine Randnotiz. Ein Teil des Angebots — Wettscheine, Barzahlung, persönliche Beratung — läuft in der Westschweiz über den Ladentisch, und die Verkaufsstellen sind zugleich der Punkt, an dem der Spielerschutz in der Praxis auf die Probe gestellt wird. Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Diese Zahl gehört zu den ernüchterndsten des gesamten Schweizer Systems, und sie beschreibt die Situation bei den Anbietern, die den strengsten Rahmen des Landes tragen. Wer daraus schliesst, die staatlich bewilligte Wette sei per se sicher, folgert zu schnell: Der Rahmen schützt, die Praxis ist eine andere Baustelle.

Mit 221 Mitarbeitenden und einer einzigen Adresse in Lausanne ist die Loterie Romande ein überschaubarer Apparat — was die Frage nach der Erreichbarkeit im Streitfall vereinfacht. Ein Veranstalter, der in Lausanne sitzt, ist per Post erreichbar. Das ist mehr, als sich über einen Anbieter sagen lässt, dessen Genehmigung in einem anderen Rechtsraum hängt.

Wettigo: ein Angebot ausserhalb des Schweizer Rechtsrahmens

Wettigo firmiert ohne Schweizer Bewilligung. Nur Swisslos und Loterie Romande dürfen in der Schweiz Sportwetten anbieten, und eine ausländische Genehmigung hat hier keine Kraft. Der Kontakt zum Sperrregister fehlt ebenso wie ein Schweizer Rechtsweg, und die Domain kann auf die Sperrliste der Gespa gesetzt werden.

Das ist die Bewilligungslage vollständig. Darüber hinaus schweigt die Akte, und wer sie liest, erfährt nichts über Wettarten, Limiten oder Auszahlungszeiten — nichts, worauf sich eine Entscheidung stützen liesse. Wer die Seite aufruft, prüft also zuerst, ob sie überhaupt erreichbar ist: Eine DNS-Sperre trifft den Nutzer nicht als Verbot, sie trifft ihn als leere Seite.

Für einen Wettenden, der Football-Angebote mit einem breiten Live-Programm sucht, kann ein ausländischer Anbieter interessant aussehen. Das ist keine Empfehlung, sondern die Beobachtung, warum diese Marken überhaupt auf Schweizer Bildschirmen auftauchen. Was fehlt, ist alles, was bei einer Auseinandersetzung zählt: keine Schweizer Aufsicht, keine Sperrregister-Wirkung, ein Gewinn, der kantonal anders behandelt werden kann. Bei einer Wette, die Monate nach dem Einsatz ausgewertet wird, ist die Frage «an wen wende ich mich» keine Formalie. Mehr als diese Feststellung lässt sich über Wettigo nicht sagen, und mehr zu behaupten wäre erfunden.

GG.BET: Bewilligungslosigkeit als einziges gesichertes Merkmal

Bei GG.BET wiederholt sich dasselbe Bild in identischer Form: keine Schweizer Bewilligung, keine gemeldete Genehmigung mit Geltung in der Schweiz, keine Anbindung an das hiesige Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Domain auf der Sperrliste möglich.

Was GG.BET tatsächlich an Football-Märkten, Quoten, Einsätzen und Auszahlungen bietet, geht aus der Schweizer Bewilligungsakte nicht hervor, und Vermutungen darüber wären kein Vergleich, sondern eine Erfindung. Wer den Anbieter prüfen will, liest seine eigenen Bedingungen — dort stehen Limiten, Auszahlungszeiten und Marktabdeckung, und nur dort.

Das ist eine schmale Beurteilungsgrundlage, und sie bleibt es. Für einen Schweizer Wettenden, der Sporttip gegen GG.BET abwägen möchte, fehlt die eine Hälfte des Vergleichs: Auf der einen Seite stehen Prüfpflicht, Limitenregime und Aufsicht, auf der anderen eine Marke ohne belastbare Angaben. Ein Vergleich, in dem eine Seite unbeschrieben bleibt, ist kein 50:50-Spiel — er ist eine offene Frage, und die Offenheit selbst ist das Ergebnis.

Donbet: keine belastbare Angabe zur Genehmigung

Donbet erscheint ohne Schweizer Bewilligung. Die Bewilligungslage ist damit dieselbe wie bei den übrigen ausländischen Marken in dieser Liste: keine Geltung in der Schweiz, keine Verbindung zum Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, Sperrlisten-Risiko.

Über die Ausgestaltung des Angebots ist nichts erhoben, und deshalb steht hier auch nichts darüber. Der praktische Weg für einen Interessierten führt über die Geschäftsbedingungen des Anbieters selbst — dort stehen Mindesteinsätze, Auszahlungsfristen und Marktabdeckung. Genau diese Klauseln entscheiden im Streitfall, und genau sie liest kaum jemand.

Wer Football-Wetten vor allem deshalb bei einem ausländischen Anbieter platziert, weil er ein Konto ohne Ausweisprüfung erwartet, sollte die Kehrseite mitlesen: Kein Register hält ihn dort auf, wenn er selbst nicht mehr will. Kein Schweizer Gericht ist zuständig, wenn eine Wette strittig wird. Für einen Wettenden, der sein Konto gern ohne Formalien eröffnet, ist das der eigentliche Preis, und er ist höher als jede Registrierungsminute, die er spart.

Sportuna: dünne Grundlage, klare Bewilligungslücke

Bei Sportuna gilt die nämliche Ausgangslage: keine Schweizer Bewilligung, keine gemeldete Genehmigung mit hiesiger Wirkung, keine Sperrregister-Verbindung, kein Schweizer Rechtsweg, mögliche Sperrung der Domain.

Eine Trinkflasche und ein Handtuch liegen auf einer Holzbank am leeren Spielfeldrand unter dem Licht der Flutlichter.
Im American Football zählt ein Touchdown 6 Punkte, der Extrapunkt (PAT) 1, die Two-Point-Conversion 2, ein Field Goal 3 und eine Safety 2 Punkte.

Was der Anbieter an Football-Märkten führt, ist nicht Teil der hiesigen Bewilligungsakte. Wer sich interessiert, prüft die Bedingungen des Anbieters und vor allem die Frage, welche Behörde dort überhaupt hinter ihm steht — die Antwort auf diese Frage entscheidet mehr über das Risiko als jeder Bonusbetrag.

Ein Anbieter in dieser Position hat einen strukturellen Nachteil, den er nicht wegwerben kann. Seine Wette gilt in einem Land, in dem er dafür keine Erlaubnis hat. Das betrifft jeden Auszahlungsstreit, und es betrifft die Steuerbehandlung eines Gewinns — bei ausländischen Anbietern greift die Verrechnungssteuer nicht, dafür ist die kantonale Praxis unterschiedlich, und die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Wer im Thurgau wohnt und bei Sportuna gewinnt, hat einen anderen Vorgang vor sich als ein Sporttip-Gewinner.

Die passende Antwort auf diese Lage ist keine Abstimmung mit dem Fuss, sondern eine Reihenfolge: erst den Schweizer Weg prüfen, dann entscheiden, ob ein zusätzliches Konto im Ausland den Aufwand und das Steuerrisiko trägt. Für einen Wettenden mit Wohnsitz in einem Vertragskantonsgebiet ist die erste Station klar vorgegeben.

N1 Bet: Marke ohne Schweizer Zulassung

N1 Bet trägt keine Schweizer Bewilligung. Damit gilt: keine Geltung einer ausländischen Genehmigung in der Schweiz, keine Anbindung an das Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, mögliche Aufnahme der Domain in die Sperrliste.

Angaben zu Wettangebot, Limiten oder Auszahlung sind nicht Teil der hiesigen Akte. Wer Football bei N1 Bet prüfen will, liest die Bedingungen des Anbieters.

Ein Konto ohne Schweizer Bewilligung bringt einen Merkposten mit, den man leicht übersieht: Zahlungen und Gewinne laufen nur über ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers — so die Vorschrift im bewilligten System. Wo dieser Rahmen fehlt, fehlen auch die Prüfungen, die daran hängen. Für einen Wettenden, der anonyme Ein- und Auszahlungen sucht, ist das verlockend und gleichzeitig der Punkt, an dem der Schutz endet. Bei einer strittigen Auszahlung gibt es keine Schweizer Stelle, die den Fall aufgreift.

Ein nüchterner Massstab bleibt: Eine Marke, über die in der Schweizer Bewilligungsakte nichts steht, lässt sich nur nach ihren eigenen Regeln beurteilen, und diese Regeln schreibt niemand nach, der in der Schweiz haftbar wäre.

Betwinner: ausländische Marke, die auf Schweizer Sperrlisten auftauchen kann

Betwinner ist ohne Schweizer Bewilligung geführt, mit den bekannten Folgen für Sperrregister, Rechtsweg und Sperrlisten-Risiko.

Über das konkrete Wettangebot oder die Auszahlungspraxis lässt sich aus der hiesigen Bewilligungsakte nichts ableiten. Ein Interessierter prüft die Bedingungen des Anbieters direkt.

Die Sperrliste der Gespa ist der Punkt, an dem sich das praktisch bemerkbar macht. Sie umfasste Ende 2025 insgesamt 671 Domains, und ein darauf gesetzter Auftritt wandert oft innerhalb von Stunden auf eine neue Adresse — was für den Anwender bedeutet, dass die Erreichbarkeit eines Anbieters keine Konstante ist. Ein Konto, dessen Zugang jederzeit gekappt werden kann, ist ein Konto mit einem Vorbehalt, den kein Bonus ausgleicht.

Wer Football-Wetten langfristig plant, sondern nicht alle zwei Monate das Portal — die bewilligten Wege sind die stabileren. Für einen Wettenden, der den Anbieter dennoch nutzt, ist die Sache damit auf eine persönliche Risikoabwägung reduziert.

AmunRa: unklare Genehmigungslage, kein Schweizer Schutz

AmunRa steht ebenfalls ohne Schweizer Bewilligung. Eine ausländische Genehmigung entfaltet in der Schweiz keine Wirkung, das Sperrregister erreicht das Konto nicht, ein Schweizer Rechtsweg besteht nicht, die Domain kann gesperrt werden.

Zum Wettprogramm, zu Limiten und zur Auszahlung trägt die Schweizer Bewilligungsakte nichts bei. Wer sich überzeugt, liest die Anbieterbedingungen.

Die Bewilligungslücke ist bei AmunRa nicht anders als bei den vorangehenden Marken, und deshalb lohnt der Blick auf den Unterschied, der wirklich existiert: die Sportart. American Football ist ein Sport mit einer klar begrenzten Saison, und ein Anbieter, der sein Programm saisonal eng fährt, wird in einem Februar mit Playoffs anders aussehen als im Juli. Wer sein Football-Interesse über Monate trägt, braucht einen Anbieter, der es auch in den ruhigen Monaten bedient — für einen Anhänger der Sportart ist das wichtiger als das Startangebot im Herbst.

Bei einer Marke ohne Schweizer Zulassung bleibt die Beurteilung bei der Lücke. Das ist wenig, aber es ist das Wenige, das sich belegen lässt, und es reicht für eine Reihenfolge: zuerst die bewilligten Veranstalter, dann alles andere.

Interwetten: auf der Sperrliste genannt, ohne Schweizer Bewilligung

Interwetten trägt keine Schweizer Bewilligung, und die Aktualisierung der Domain-Liste nennt die Aufsicht selbst als Beispiel: Artikel 86 bis 93 des Geldspielgesetzes regeln die Zugangssperren, die Behörde spricht von Domain-Hopping und nennt Interwetten und Bet-at-Home als Beispiele, während bet365 auf der Liste steht. Die erste Fassung der Liste datiert vom 3. September 2019.

Was der Anbieter an Football-Märkten bietet, steht nicht in der Schweizer Bewilligungsakte. Wer ihn prüfen will, liest seine eigenen Bedingungen.

Interwetten als Beispiel dafür zu nennen, wie schnell eine Sperre umgangen wird, ist keine Wertung des Angebots, sondern eine Beschreibung der Mechanik: Die Aufsicht blockiert Adressen, die Anbieter wechseln sie, und das Spiel geht weiter. Für den Wettenden heisst das, dass die Erreichbarkeit einer Seite kein Merkmal ihrer Zulässigkeit ist. Eine Seite, die sich öffnet, ist damit noch kein bewilligtes Angebot.

Bleibt die Bewilligungsfrage: keine. Und für einen Wettenden, der einen Anbieter ausserhalb des Schweizer Rahmens sucht, ist das der Punkt, an dem alle weiteren Vergleiche aufhören, eine Schweizer Empfehlung zu sein.

American Football Wetten im Überblick: Bonus, Livewetten, Quoten

Drei Begriffe begegnen jedem, der in der Schweiz Football-Wetten sucht, und bei allen dreien liegt die Spannung zwischen dem Marketingwort und dem, was auf dem Wettschein tatsächlich passiert. Wer sie sortiert, sortiert den halben Markt.

Wettbonus: wem er gehört und wem nicht

Ein Wettbonus ist im bewilligten Schweizer System kein freies Geschenk. Gratisspielguthaben und Freispiele brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa — im Jahr 2025 erteilte sie 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Bonusbeträge und Bedingungen ergeben sich ausschliesslich aus den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters. Das ist eine kurze Liste, und sie erklärt, warum die grossen Willkommenspakete, die Schweizer Wettende aus der Werbung kennen, praktisch ausnahmslos von Anbietern ohne hiesige Bewilligung stammen.

Für einen Wettenden heisst das: Wer bei Sporttip oder Jouez Sport ein Konto eröffnet, erhält keinen Einzahlungsbonus mit Umtauschauflagen, wie ihn internationale Marken bewerben. Was er erhält, sind Sonderformen rund um die Quote — Quotenboosts, Profitboosts, und deren Mechanik ist oben bereits beschrieben. Der Erwartungswert eines freien Guthabens hängt ohnehin an Faktoren, die der Werbesatz nicht nennt: Wie hoch darf der Einsatz des Guthabens sein, welche Mindestquote gilt, wann verfällt die Geste, und wie hoch ist ein allfälliger Höchstgewinn. Ein «Geschenk», dessen Gewinn bei CHF 50 gedeckelt ist, ist kein Geschenk von der Grösse des angepriesenen Betrags.

Bei den ausländischen Marken dieser Liste lässt sich zur Bonusmechanik nichts Konkretes sagen, weil die Schweizer Akte dazu nichts führt. Wer dort ein Angebot prüft, liest die Umtauschauflagen des Anbieters selbst und rechnet sie in Einsätze um. Diese Umrechnung ist die einzige Zahl, die zählt.

Livewetten: das Fenster, in dem sich entscheidet, was gilt

Livewetten sind im Schweizer Rahmen erlaubt, vor dem Spiel und während des Spiels, sofern der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat; das Geldspielgesetz kennt keine Einschränkung auf bestimmte Live-Märkte. Bei Sporttip gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird.

Der praktische Kern liegt in zwei Regeln, die man kennen sollte, bevor man während eines Spiels tippt. Bei Sporttip zählen Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, mit Quote 1.00. Und in spielentscheidenden Situationen — Elfmeter, Rote Karte, Videoschiedsrichter-Entscheid — kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten. Der Einsatz kommt zurück, der Gewinn nicht. Wer im entscheidenden Moment auf den Senden-Knopf drückt, kann also schon zu spät sein, ohne es zu merken.

Für Football ist dieses Fenster ungewöhnlich breit. Drei Stunden Realzeit für 60 Minuten Nettospielzeit bedeuten viele Unterbrechungen, in denen die Quoten wandern. Und jede dieser Unterbrechungen ist ein Moment, in dem die Aufmerksamkeit des Wettenden gegen die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems läuft. Bei Sporttip, das für jeden Markt eine eigene Bewertungsentscheidung trifft, ist die Konstellation eindeutig: Wer live tippt, tippt gegen eine Maschine, die den Spielstand bereits kennt.

Der zweite Aspekt ist die Abdeckung. Live-Wetten sind verfügbar, aber ihr Umfang hängt am Wettprogramm und an der Entscheidung des Veranstalters. Für einen Wettenden, der seinen Wert im Live-Bereich sucht, ist die Frage nach der Tiefe des Live-Programms die zentrale, und sie lässt sich nur im Wettprogramm selbst beantworten — nicht in einer Anzeige.

Quoten: was hinter beiden Zahlen steht

Jede Quote hat zwei Bestandteile, und der zweite ist der, den man nicht sieht. Auf einen Zwei-Weg-Markt mit je 1.90 entfallen nach der Rechnung rund 95 % Ausschüttung und eine Marge von rund 5 %. Das ist der Preis des Zugangs zum Markt, und er fällt bei jedem Einsatz an, unabhängig davon, ob die Wette gewinnt.

Für den Vergleich zwischen Anbietern folgt daraus eine Regel, die mehr wert ist als jede Boni-Auflistung: Vergleiche den Quotenschlüssel desselben Marktes am selben Ereignis, nicht die Höhe einzelner Quoten. Ein Anbieter mit scheinbar attraktiver Spitzenquote in einem Markt kann in einem anderen Markt deutlich teurer sein, und wer nur die eine Zahl sieht, vergleicht Marketing, nicht Preise.

Im bewilligten Schweizer System ist der Sporttip-Quote kein Konkurrenzpreis — es gibt keinen zweiten Schweizer Anbieter im selben Vertragsgebiet, gegen den sich derselbe Markt stellen liesse. Das ist der eigentliche Preis der Bewilligungslösung: ein geschlossenes Angebot mit klarer Aufsicht, aber ohne Preisdruck zwischen Anbietern untereinander. Wer Ausschüttungsquoten vergleichen will, vergleicht entweder über die Zeit dieselbe Marktart bei demselben Veranstalter oder gegen einen Anbieter ohne Schweizer Bewilligung — und bezahlt für diesen Vergleich mit dem Verlust der Schweizer Schutzmechanismen. Eine Wahl, bei der beide Seiten etwas kosten.

Grundlagen des American Football: Spielzeit, Punkte und Verlängerung

Die anderen Bereiche dieser Seite setzen eine Kenntnis voraus, die nicht jeder mitbringt: Warum endet ein Footballspiel bei einem bestimmten Punktestand? Was zählt die Verlängerung? Warum gibt es Punktwetten auf halbe Zahlen? Wer das Regelgerüst kennt, trifft andere Entscheidungen am Wettschein.

Spielzeit und Realzeit fallen auseinander

Die vier Viertel zu je 15 Minuten Nettospielzeit sind der Ausgangspunkt, und aus ihm folgt alles weitere. Die Uhr läuft nur, wenn der Ball tatsächlich im Spiel ist. Auszeiten, Besprechungen, Videoüberprüfungen und der unvermeidliche Zeitverbrauch zwischen den Spielzügen stehen ausserhalb. Aus 60 Minuten Spielzeit werden so gut drei Stunden, in denen ein Wettschein platziert, verfolgt und bewertet werden kann. Das ist einzigartig im Sportartenvergleich: Keine andere Ballsportart hat ein so grosses Verhältnis von Realzeit zu Nettospielzeit.

Für Live-Wetten ist der Umstand doppelt relevant. Er schafft Gelegenheiten, und er schafft die Gefahr, in einer Pause zu tippen, deren Ergebnis schon feststeht. Wer live auf Football wettet, sollte wissen, dass die Quoten zwischen zwei Spielzügen stillstehen können — und dass ein stillstehender Kurs kein eingefrorenes Bild ist, sondern der letzte Stand vor einer Information, die noch nicht eingearbeitet ist.

Warum Punktwetten auf halben Zahlen liegen

Ein Touchdown zählt 6 Punkte, der Extrapunkt 1, die Two-Point-Conversion 2, ein Field Goal 3, eine Safety 2. Diese Werte sind keine runden Zehner, sondern eine kleine Menge von Bausteinen, aus denen sich Spielstände zusammensetzen. Weil der Extrapunkt nach einem Touchdown meist sitzt, sind 7 Punkte der häufigste einzelne Punktebaustein, und 3 Punkte aus einem Field Goal der zweithäufigste. Spielabstände von 3 und 7 tauchen deshalb statistisch oft auf — und Linien, die genau auf solchen Zahlen liegen, sind die heikelsten.

Für die Handicap-Wette folgt daraus, dass ein halber Punkt über den Ausgang entscheiden kann. Eine Linie bei 47,5 lässt kein Push zu; eine Linie bei 47 würde bei genau 47 Punkten den Einsatz zurückzahlen. Wer ein halbes Punktestück mitkauft, bezahlt dafür mit Quote. Der halbe Punkt ist nicht kosmetisch, er ist der Preis des Push-Verzichts.

Die Safety schliesslich bringt zwei Punkte für die Verteidigung, und sie kann ein Handicap in einem einzigen Spielzug kippen, ohne dass der Angriff den Ball hatte. Wer Über/Unter auf Football wettet, wettet auf einen Punktwert, der aus sechs Bausteinen zusammengesetzt wird — und einer davon fällt der falschen Mannschaft zu.

Verlängerung: seit der Saison 2025 neu geregelt

In der NFL dauert die Verlängerung zehn Minuten, und seit der Saison 2025 gilt nicht mehr das Sudden-Death-Prinzip, bei dem ein Touchdown des zuerst angreifenden Teams sofort entschied. In den Playoffs dauert jede Verlängerung 15 Minuten, und dort wird bis zur Entscheidung gespielt. Zwei Regime in derselben Liga, das eine für die Hauptrunde, das andere für die Endrunde — wer eine Wette auf den Spielausgang hält, muss wissen, in welchem der beiden er sich befindet.

Erschwerend kommt die Marktdefinition hinzu. Bei Sporttip umfasst die reguläre Spielzeit die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit; Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer «Spielausgang» tippt und den Spielausgang nach Verlängerung meint, hält eine andere Wette. Die Verwechslung ist bei Football besonders wahrscheinlich, weil die Verlängerung hier ein eigenes Format mit eigenen Regeln hat und nicht einfach eine Zugabe ist.

Im College Football sieht das Format nochmals anders aus: In der Verlängerung hat jedes Team einen Drive, der an der gegnerischen 25-Yards-Linie beginnt, und ab der dritten Overtime ist ein Extrapunkt nicht mehr zulässig, stattdessen muss eine Two-Point-Conversion gespielt werden. Wer die beiden Ligen über einen Kamm schert, verliert an dieser Stelle Geld, ohne zu verstehen, warum.

Feld, Ballbesitz und Versuche

Das Spielfeld ist 120 Yards lang und rund 53 Yards breit, davon 100 Yards eigentliches Feld und zwei Endzonen mit je 10 Yards. Die Endzonen sind der Ort, an dem Punkte entstehen, und der Abstand zu ihnen bestimmt jede Spielzugsentscheidung. Eine Mannschaft, die an der gegnerischen 25-Yards-Linie steht, hat eine andere Wahrscheinlichkeitsverteilung über die nächsten Punkte als eine, die an der eigenen 40 steht.

Jede Mannschaft stellt elf Spieler auf das Feld, und die Offense hat vier Versuche für mindestens 10 Yards Raumgewinn. Wird das First Down nicht erreicht, geht der Ballbesitz über. Diese Regel produziert die Taktung, die Football von anderen Sportarten unterscheidet: Ein Angriff kann den Ball mehrere Minuten halten, ohne einen einzigen Punkt zu erzielen, und ein einzelner Spielzug kann sechs Punkte umdrehen.

Für Wetten ergibt sich daraus eine Eigenheit: Die punktreichsten Szenen des Spiels sind relativ selten, und die Masse der Spielzeit trägt nichts zum Ergebnis bei. Wer Über/Unter nach Gefühl wettet, überschätzt typischerweise die Punktausbeute, weil die dramatischen Szenen im Gedächtnis bleiben und die unspektakulären Yards nicht.

Warum die NFL ein geschlossenes System ist

Die National Football League umfasst 32 Teams in zwei Conferences mit je vier Divisionen zu je vier Teams. Der Zuschnitt ist symmetrisch, die Ansetzung weitgehend zentral geplant, und die Liga betreibt ein Ausgleichssystem, das schwache Teams mit frühen Draft-Rechten belohnt. Für einen Wetter ist das ein Umstand von Bedeutung: Der Kader eines Teams kann sich zwischen zwei Saisons erheblich verändern, und die Form des Vorjahres ist deshalb nur begrenzt aussagekräftig.

17 Hauptrundenspiele in 18 Wochen sind eine kurze Saison. Vierzehn Teams erreichen die Playoffs, sieben je Conference aus den vier Divisionssiegern und drei Wildcard-Teams. Aus 32 werden 14 — die Quote auf ein Playoff-Ticket ist also weit besser als in Ligen mit weniger Plätzen, und entsprechend enger sind die Preisunterschiede zwischen Anwärtern.

Der Super Bowl am zweiten Sonntag im Februar schliesst die Saison ab, und die erste Auflage fand im Januar 1967 statt. Den Super Bowl LX gewannen die Seattle Seahawks mit 29:13 gegen die New England Patriots. Danach ist die Sportart aus dem Wettprogramm — kein Ausweichtermin, kein Ersatz. Wer die Auszahlung seiner Football-Wetten plant, plant sie besser vor diesem Februar.

Recht und Aufsicht: warum es nur zwei Veranstalter gibt

Wer in der Schweiz Football wetten will, landet bei einer Zahl, die man erst glaubt, wenn man die Begründung gelesen hat: zwei. Nicht zwei bekannte, nicht zwei grosse, sondern zwei überhaupt.

Geldspielgesetz, Bewilligung, Aufsicht

Online-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit dem 1. Januar 2019; Artikel 3 Buchstaben c und e) und werden von der Gespa (Interkantonale Geldspielaufsicht, Bern; Geldspielkonkordat in Kraft seit dem 1. Januar 2021) beaufsichtigt — nicht von der ESBK, die nur die Casinos beaufsichtigt. Eine Bewilligung besteht aus zwei Teilen, einer Veranstalterbewilligung und einer Bewilligung je Spiel, und sie gilt nur in der Schweiz. Beachten sollte man die Terminologie: In juristischen Aussagen heisst es Bewilligung, nicht Lizenz.

Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter von Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt. Das ist keine Marktbeobachtung, sondern die Konstruktion. Wer eine Liste weiterer bewilligter Anbieter sucht, findet keine, weil es keine gibt; die Gespa führt lediglich die Sperrliste gesperrter ausländischer Domains. Die Nettoerträge fliessen gemeinnützigen Zwecken in den Kantonen zu (Artikel 125 BGS). Swisslos steht für diese Konstruktion mit Zahlen: Für 2025 verteilte Swisslos einen Reingewinn von CHF 562 Mio., davon CHF 506 Mio. an die kantonalen Fonds und CHF 56 Mio. an die Stiftung Sportförderung Schweiz für Swiss Olympic, Fussball, Eishockey und Sporthilfe. Aus den Sportwetten stammten CHF 109 Mio. (2024: CHF 122 Mio.). Der Rückgang um CHF 13 Mio. innerhalb eines Jahres in der Sparte, deren Erträge in den Breitensport fliessen, ist die unauffälligste Zahl dieses Abschnitts und vielleicht die interessanteste.

Für Einzelne lässt sich das in gewöhnliche Grössen übersetzen. Ein Haushaltsplan, der CHF 506 Mio. an Kantonsfonds erhält, finanziert daraus Aufgaben, die sonst aus Steuermitteln kämen. Der Schweizer Weg bei Sportwetten ist damit eine Umverteilung innerhalb der Spielenden: Die Einsätze der Verlierer werden zum Teil zu gemeinnützigen Erträgen, und das ist ein anderer Zweck als die Gewinnmaximierung eines Aktionärs.

Die Kehrseite dieses Konstrukts ist der Wettbewerb, oder besser: sein Fehlen. Zwei Anbieter, getrennte Gebiete, keine Überschneidung. Wer in Zürich wohnt, kann nicht zur Loterie Romande wechseln, um eine bessere Quote zu bekommen. In einem Umfeld ohne Preiskampf entscheidet nicht die Marge über den Anbieter, sondern das Angebot selbst — die Sportarten, die Wettarten, die Bedienung, die Verkaufsstellen. American Football ist in diesem Raster ein Nischenprodukt mit klarer Saison, und wer ihm folgt, ist in besonderem Mass auf das Wettprogramm des einen Veranstalters angewiesen, der in seinem Kanton tätig sein darf.

Was überhaupt gewettet werden darf

Gewettet werden darf nur auf Sportereignisse — Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt. Das Angebot ist eine geschlossene Liste: die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettbewerbe und Wettarten (Version 10.09.2026; Artikel 25 BGS, Artikel 29 VGS). Qualifikationsrunden nur, wenn sie gelistet sind; Frauenwettbewerbe nur, wenn sie gelistet sind; Rangierungswetten nur, wenn die Rangierung über die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb oder über das Podest entscheidet; niemals Wetten auf Trainingsläufe. Die Liste zeigt keine Corner- und Kartenmärkte und keinen Esport-Bereich. Veranstaltungen, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind ausgeschlossen (Artikel 25 Absatz 2 BGS).

Das ist enger, als es klingt. Wer aus der internationalen Werbung ein Portfolio von Dutzenden Märkten pro Spiel kennt, findet hier eine deutlich kürzere Liste — und für Football besonders relevant: Kein Markt auf bestimmte Spielzüge, keine Spezialmärkte, die in Übersee-Portalen zum Standard gehören. Der Olympia-Charakter dieser Liste ist seine Stärke und seine Grenze: Sie schliesst Missbrauch aus und schliesst Erfindungslust ein.

Livewetten sind zulässig, vor dem Spiel und während des Spiels, soweit der Veranstalter eine entsprechende Entscheidung hat. Das BGS beschränkt Livewetten nicht auf bestimmte Märkte. Cash-Out ist nicht geregelt — es ist ausschliesslich Merkmal des jeweiligen Veranstalters. Bei Sporttip gilt es für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, nur online und nur als vollständiges Cash-Out, ohne Garantie für jeden Markt. Zu virtuellen Sportarten ist nichts erhoben; über eine allfällige Zulässigkeit steht hier nichts. Esport kommt in der Gespa-Liste nicht vor.

Bei den Einsätzen gelten die Bedingungen des Veranstalters: CHF 1 bis CHF 1’000 pro Einzel- oder Kombinationswette, CHF 10’000 pro Systemwette bei Sporttip. Die Limite ist eine Produktgrenze und wechselt nicht mit dem Spiel.

Wer wohnen muss, wo

Ein Online-Konto setzt Wohnsitz in der Schweiz voraus (Artikel 47 Absatz 3 VGS) und in der Praxis Wohnsitz im Gebiet des jeweiligen Unternehmens. Swisslos bedient die Deutschschweizer Kantone, das Tessin und Liechtenstein; Loterie Romande bedient Freiburg, Genf, Jura, Neuenburg, Waadt und Wallis.

Für einen Wettenden, der die Sprachgrenze innerhalb der Schweiz überschreitet, ist die Folge unmittelbar: Das Konto muss zum Wohnkanton passen, nicht zur bevorzugten Oberfläche. Das ist keine Formalie, sondern eine geschlossene Tür — wer die falsche Adresse einträgt, kommt nicht durch die Prüfung, und wer umzieht, muss wechseln.

Ausländische Anbieter: was fehlt

Eine ausländische Bewilligung — Curaçao, Malta, Deutschland oder jedes andere Land — hat in der Schweiz keine Kraft (Artikel 4 BGS). Das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist strafbar: bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe, bei gewerbsmässigem Betrieb bis zu fünf Jahren (Artikel 130 BGS). Der Spieler wird nicht bestraft. Seine Einsätze und Gewinne können aber in einem Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es besteht kein Schutz- und Fairnesskontroll-Regime. Werbung für ein in der Schweiz nicht erlaubtes Geldspiel ist verboten (Artikel 74 Absatz 3 BGS) und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 geahndet (Artikel 131 BGS).

Die ehrliche Fassung dieser Lage hat zwei Seiten, und keine der beiden ist die sichere. Ausländisch heisst: keine Schweizer Bewilligung, kein Sperrregister, kein Schweizer Rechtsweg, ausländische Gewinne nach kantonalem Recht steuerbar. Bewilligt heisst: voller Schweizer Schutz, aber nur zwei Veranstalter, eine geschlossene Liste an Sportarten und Märkten, Wohnsitzpflicht und Identitätsprüfung.

Für einen Wettenden mit Schweizer Wohnsitz, der American Football verfolgt, bedeutet diese Konstellation vor allem eines: Die Sportart wird in der Schweiz nur in dem Umfang angeboten, den die Liste hergibt. Wer Märkte sucht, die dort nicht stehen, sucht sie ausserhalb — und bezahlt dafür mit dem Rechtsweg.

Werbung und Gratisspielguthaben

Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten (Artikel 74 BGS). Gratisspiele und Gratisspielguthaben brauchen die vorgängige Zustimmung der Gespa (Artikel 75 Absatz 2 BGS) — 2025 erteilte sie 24 Zustimmungen an die Loterie Romande und 8 an Swisslos. Bonusbeträge und Bedingungen ergeben sich ausschliesslich aus den Bedingungen des jeweiligen Veranstalters. Eine Sperrstunde für Werbung zu bestimmten Tageszeiten existiert nicht.

Die Zahlen sind der interessanteste Teil. Acht Zustimmungen für Swisslos in einem Jahr ist keine Nebenbemerkung, sondern die Antwort auf die Frage, warum die grosse Bonuswerbung an Schweizer Wettenden vorbeizieht: Sie kommt von Anbietern, die hier nicht werben dürfen. Ein Wettender, der ein Bonusangebot sieht und den Anbieter prüft, findet die Antwort in der Bewilligungsfrage, nicht im Kleingedruckten.

Steuern: der Freibetrag und die kantonale Praxis

Gewinne aus Schweizer bewilligten Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei und werden erst darüber besteuert. Der eidgenössische Freibetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000 (2025: CHF 1’070’400). Der kantonale Freibetrag weicht davon ab — deshalb heisst es «je nach Kanton», und deshalb lässt sich kein einzelner Kantonswert als der Schweizer Wert ausgeben. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein, die über die Deklaration des Gewinns in der Steuererklärung zurückgeholt wird.

Für den typischen Wettenden ist das eine Nullaussage mit beruhigendem Inhalt: Ein Gewinn bleibt weit unter der Schwelle, es fällt keine Einkommenssteuer und keine Verrechnungssteuer an. Eine Schweizer Wettsteuer auf den Einsatz gibt es nicht. Gewinne bei ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, dafür kann die kantonale Praxis sie anders erfassen — die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als vollständig steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Bei Fragen zu einem konkreten Fall bleibt der Weg über eine Steuerberatung oder die kantonale Steuerverwaltung, und nur über sie.

Für einen Wetter mit Wohnsitz in Zürich und einem Konto bei Swisslos ist der Steuerteil damit erledigt: kein Vorgang, keine Erklärung einer Wette, keine Einbehaltung. Bei einem Wohnsitz im Thurgau und einem Konto bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung ist die Lage eine andere, und sie hängt an der Kantonsgrenze und nicht am Betrag.

Spielschutz: Limiten, Sperren, Register

Sportwetten stehen Personen ab 18 Jahren offen; wer unter 18 ist, ist von der Teilnahme ausgeschlossen. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten. Ein Konto pro Person mit verifizierter Identität (Artikel 47 bis 52 VGS).

Limiten setzt der Spielende selbst, nicht der Staat. Der Veranstalter muss für Tages-, Wochen- oder Monatseinsätze oder -verluste einen oder mehrere Höchstwerte verlangen (Artikel 87 VGS). Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung gesetzlich nach 24 Stunden — Swisslos und Loterie Romande wenden in ihren eigenen Bedingungen 72 Stunden an. Bei Sporttip müssen Spielende vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen; die Obergrenzen liegen bei CHF 9’999 beziehungsweise CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren, ergänzt durch eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage. Ein gesetzlicher fester Einzahlungsdeckel existiert in der Schweiz nicht.

Der Spielerschutz-Kern ist die Verbindung von Limiten und Sperre. Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Eine freiwillige Sperre kann erst nach drei Monaten aufgehoben werden (Artikel 84 VGS), unter Beteiligung einer Fachstelle (Artikel 81 BGS). Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden (Artikel 89 VGS). Gesperrte oder minderjährige Personen haben keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne (Artikel 45 BGS).

Zwei Dinge sind an diesem System bemerkenswert. Erstens ist es wirksam über die Grenze der Produkte hinweg: Eine Sperre, die bei Sporttip eingetragen ist, gilt auch im Casino und in Liechtenstein. Eine Selbstsperre ist damit kein Austritt aus einer Marke, sondern aus dem gesamten regulierten Angebot — was der Grund ist, warum sie zieht. Zweitens ist die Limite ein Instrument des Spielenden, nicht der Aufsicht: Die 72 Stunden für eine Erhöhung sind strenger als die gesetzlichen 24, und Swisslos und Loterie Romande wenden sie in ihren Bedingungen an. Wer am Samstag nach einem verlorenen Sonntag anheben will, hebt für das übernächste Spiel an.

Im Casino-Bereich gibt es einen Hinweis, wie ernst die Umsetzung in der Praxis genommen wird, und er ist nicht schmeichelhaft: Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47,5 % von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Der Spielerschutz am Ladentisch ist damit der offensichtlichste Schwachpunkt des Systems, und er betrifft die bewilligten Veranstalter selbst. Wer daraus schliesst, im bewilligten System sei alles gut geregelt, irrt; wer daraus schliesst, im bewilligten System sei nichts geregelt, irrt ebenfalls. Die Regel greift am Konto, und sie greift am Ladentisch schlechter.

Zahlungen: nur auf den eigenen Namen

Gewinne und Guthaben werden ausschliesslich auf ein Zahlungskonto auf den Namen des Kontoinhabers ausbezahlt (Artikel 50 Absatz 2 VGS). Anonyme Auszahlungen oder Auszahlungen in Kryptowährung gibt es im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht. Ein Kredit an Spielende ist nicht möglich (Artikel 75 Absatz 1 BGS).

Für einen Wettenden heisst das, dass der Weg von der Wette zum Geld länger ist als bei einem Anbieter, der eine Auszahlung an eine Wallet zulässt. Er ist auch die einzige Variante, bei der die Kontoverbindung und die Identität zusammenpassen müssen — was für den Missbrauchfall relevant ist, aber auch bedeutet, dass es keinen anonymen Weg durch das System gibt.

Welche Zahlungsmarken ein Veranstalter akzeptiert, ist seine eigene Sache und ergibt sich aus seinen Bedingungen. Bei den ausländischen Anbietern dieser Liste trägt die Schweizer Akte dazu nichts bei; wer dort einzahlt, prüft die Bedingungen des Anbieters. Was in der Schweiz nicht existiert, ist ein Werkzeug, mit dem Banken oder Kartenanbieter Zahlungen an unbewilligte Wettseiten unterbinden. Wer annimmt, eine Kreditkarte biete hier Schutz, nimmt etwas an.

Zu guter Letzt eine Beobachtung, die quer zu allem Bisherigen liegt: Wer bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung einzahlt, kann sich auf keine Schweizer Stelle stützen, wenn die Auszahlung ausbleibt. Bei den zwei bewilligten Veranstaltern ist die Erreichbarkeit dagegen eine gewöhnliche Postadresse und ein Gerichtsstand.

Verantwortungsvolles Wetten: was die Regeln im Alltag kosten

Ein Footballspiel am Sonntagabend ist keine besondere Wette. Es gelten dieselben Limiten, dieselben Sperren und dieselben Regeln wie bei jedem anderen Grossspiel, und wer das weiss, trifft die Entscheidung über seinen Einsatz mit einer anderen Ruhe.

Der Sonntagabend als Musterfall

Der dichteste Football-Block des Jahres liegt in der Nacht von Sonntag auf Montag nach Schweizer Zeit. Das ist ein eigenartiges Umfeld für eine Sportart, deren Angebot ohnehin saisonal begrenzt ist: Wer verfolgt, muss spät wach sein, und der Kaffee am Montagmorgen ist keine Randnotiz.

Für die Limitensetzung ist das unmittelbar relevant. Wer eine Verlustlimite für den Monat setzt, ohne die Zahl der späten Abende zu bedenken, hat seine Limite an einen Kalender gebunden, den er nicht beachtet. Die Limite wird beim Anbieter festgelegt, und die Frist für eine Erhöhung — 72 Stunden in den Bedingungen der Schweizer Veranstalter — überbrückt eine ganze Woche. Wer am Sonntag merkt, dass er zu tief gesetzt hat, hebt nicht mehr für dieses Spiel an.

Was die Limiten im Alltag bedeuten

Die Verlustlimiten von 1, 7 und 30 Tagen bei Sporttip sind Staffelungen, keine Einzelzahl. CHF 9’999 als Oberlimite und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren sind Obergrenzen, die kaum jemand erreicht; die Wirkung entsteht durch die Staffelung selbst. Wer die Tageslimite erreicht, während das Sonntagsspiel in der Verlängerung ist, wird zur Beobachterin des eigenen Interesses.

Wichtiger ist die Zusatzlimite. Bei Swisslos lässt sich zusätzlich eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage festlegen. Sie greift eine Stufe früher als die Verlustlimite, weil sie vor dem Einsatz ansetzt und nicht am Ergebnis. Wer beides nutzt, hat zwei verschiedene Bremspunkte — einen am Konto und einen am Kontoauszug. Ein gesetzlicher fester Einzahlungsdeckel existiert in der Schweiz nicht; wer eine Grenze will, setzt sie selbst.

Und die Sperre. Eine unbefristete Spielsperre in der Schweiz gilt über die Produkte und Anbieter hinweg, auch im Casino und im Fürstentum Liechtenstein. Das ist die wirksamste Massnahme des Systems, und sie ist ausdrücklich für Fälle gedacht, in denen die Selbstkontrolle nicht mehr trägt: Überschuldete oder suchtgefährdete Personen werden ausgeschlossen, eine freiwillige Sperre lässt sich erst nach drei Monaten aufheben, und eine Fachstelle ist beteiligt. Wer seine Sperre aufheben lassen will, kommt an dieser Stelle nicht durch blosses Klicken.

Wo man sich meldet

Die Limiten und die Spielsperre werden beim Veranstalter selbst eingerichtet, und das ist der erste Ort, an dem etwas unternommen wird. Bei Swisslos lassen sich Zugangssperren produktbezogen für 1 bis 180 Tage einrichten, ohne Aufhebung vor Fristablauf; eine unbefristete Sperre landete in einem schweizweiten Register. Zusätzlich steht die Sperrliste der Gespa — der Behördenweg, wenn ein ausländischer Anbieter im Spiel ist. Bei einer unbefristeten Sperre ist die Beteiligung einer Fachstelle vorgeschrieben, und die Aufhebung ist gesetzlich an eine Frist von drei Monaten gebunden.

Diese drei Wege adressieren drei verschiedene Situationen. Die Limite arbeitet vorbeugend. Die Sperre arbeitet, wenn die Vorbeugung nicht gereicht hat. Die Sperrliste arbeitet für den Fall, dass die Wette bei einem Anbieter liegt, der dem Register nicht untersteht — und sie arbeitet mit Verzögerung, weil Domains wechseln. Wer nur einen dieser Wege kennt, kennt den wirksamsten nicht.

Alter, Konto und Identität

Sportwetten sind Personen ab 18 Jahren zugänglich. Bei der Online-Registrierung verlangt Swisslos mindestens 18 Jahre, Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Vertragsgebiet, das Fehlen einer Spielsperre und eine einmalige Registrierung pro Person. Die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Auch die Zweitmarke, Jouez Sport, kennt ein Konto pro Person und wendet dasselbe Grundgerüst an.

Der Punkt, an dem sich das im Alltag bemerkbar macht, ist nicht die Registrierung, sondern der Umzug. Wer von Zürich nach Lausanne zieht, wechselt den Veranstalter, weil das Vertragsgebiet an den Wohnsitz gebunden ist. Wer bei einem Anbieter ohne Schweizer Bewilligung ein zweites Konto parallel führt, umgeht diese Prüfungen nicht, sondern verlagert sie dorthin, wo kein Register greift.

Die dritte Grenze ist die Herkunft des Geldes: Auszahlungen laufen nur auf ein Konto auf den Namen des Kontoinhabers, und ein Kredit an Spielende ist nicht möglich. Ein Konto, das über eine fremde Karte eingezahlt wird, passt nicht in dieses System — und das ist keine Schikane, sondern der Grund, warum die Auszahlung auffindbar bleibt.

Selbstkontrolle gegen Saisonkalender

Football ist eine Sportart mit einer gut dreimonatigen Pause. Zwischen dem Endspiel im Februar und dem Anpfiff der neuen Saison im September gibt es kein Football-Angebot in vergleichbarem Umfang. Wer eine Monatslimite setzt, ohne diese Pause einzurechnen, verteilt seinen Monatsrahmen über zwölf Monate, obwohl die Sportart nur neun davon bespielt.

Der umgekehrte Fall ist der häufigere und teurere. Die Hauptrunde bringt 17 Spiele pro Team in 18 Wochen auf einem Sonntagabend, dazu die Playoffs und das Endspiel. In diesen Wochen konzentriert sich fast das gesamte Jahresangebot der Sportart. Wer seinen Football-Konsum nicht am Kalender ausrichtet, setzt in der Saison zu viel und ausserhalb der Saison aus Langeweile. Beides lässt sich mit einer Limite steuern, die am Ruhetag gemessen und an der Saison ausgerichtet ist, nicht am Kalenderjahr.

Der Ruhetag ist damit kein Beiwerk dieses Abschnitts, sondern sein Kriterium. Wer seine Limite an einer normalen Woche bemisst und dann in die Endphase der Playoffs kommt, hat die Limite an einem Spieltag gebrochen, an dem das Angebot dreimal so dicht war wie geplant. Wer sie an einem Sonntagabend mit Nachtragsspiel bemisst, hält sie länger.

Fragen und Antworten zu American Football Wetten in der Schweiz

Darf in der Schweiz auf NFL-Spiele gewettet werden, und wer bietet das an?

Ja, aber nur bei einem der beiden bewilligten Veranstalter: Swisslos mit dem Produkt Sporttip oder die Loterie Romande mit Jouez Sport. Erlaubt ist ausschliesslich, was auf der Liste der Gespa steht. Ein Online-Konto setzt Wohnsitz im jeweiligen Vertragsgebiet voraus, in der Deutschschweiz, im Tessin und in Liechtenstein Swisslos, in der Westschweiz die Loterie Romande.

Wie wird die Verlängerung in der NFL bei Wetten auf die reguläre Spielzeit behandelt?

Die reguläre Spielzeit umfasst bei Sporttip die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit. Die Verlängerung zählt nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette ist. In der NFL dauert sie seit der Saison 2025 ohne Sudden-Death-Prinzip zehn Minuten, in den Playoffs 15 Minuten bis zur Entscheidung.

Was bedeuten Handicap und Über/Unter bei Football-Wetten, und wie wirkt die Marge?

Beim Handicap bekommt eine Mannschaft Punkte vor- oder abgezogen, bei Über/Unter wird die Gesamtpunktzahl beider Teams gegen eine Linie gestellt. Die Marge steckt in jedem Preis: Ein Zwei-Weg-Markt mit je 1.90 zahlt rund 95 % zurück, die Marge liegt also bei rund 5 %. Je nach Markt und Anbieter schwankt sie zwischen etwa 4 und 10 %.

Wie entsteht eine Prognose, und warum ist kein Tipp sicher?

Eine Prognose entsteht aus Form, Ausfällen, Heimvorteil und dem Preis selbst. Sie bleibt eine Schätzung, weil niemand den Ausgang eines Spiels kennt und jede einzelne Wette binär endet. Ein rechnerischer Vorteil zeigt sich erst über sehr viele Wetten, und Wetten ergibt kein Einkommen, solange die Marge im Preis steckt.

Welche Verlustlimiten müssen vor der ersten Wette gesetzt werden?

Bei Sporttip müssen Spielende vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage festlegen, mit einer Oberlimite von CHF 9’999 und CHF 1’000 für Personen unter 21 Jahren. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.

Wie hoch ist die Steuer auf Gewinne, und was heisst «je nach Kanton»?

Gewinne aus Schweizer bewilligten Grossspielen sind bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn einkommenssteuerfrei. Der eidgenössische Freibetrag liegt ab dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, davor bei CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag weicht davon ab, deshalb «je nach Kanton». Darüber behält der Veranstalter 35 % Verrechnungssteuer ein.

Inhalt erstellt vom Team «handywettench»