Beste Yankee Wettanbieter 2026 – der Bauplan hinter elf Wetten aus vier Tipps

Updated Oktober 2026
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Vier Holzwürfel stehen in einer Reihe auf einem Tisch, das Licht einer Lampe wirft vier Schatten auf die Platte.

Eine Yankee-Wette ist kein Trick, aber sie ist auch kein Geschenk. Sie ist ein Bauplan: vier Voraussagen, elf Wetten, ein Einsatz, der sich vervielfacht. Wer das einmal verstanden hat, liest jede Werbung für Systemwetten anders, und genau darum geht es in diesem Vergleich.

Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1'000 und für eine Systemwette CHF 10'000.

Verglichen werden die zwei bewilligten Schweizer Veranstalter und acht ausländische Plattformen, die Schweizer Spielende antreffen. Der Massstab ist das, was eine Yankee-Wette tatsächlich braucht: ein Systemwetten-Angebot im Programm, klare Einsatz- und Gewinngrenzen, nachvollziehbare Auszahlungsregeln. Nicht die Lautstärke des Werbeversprechens.

Stand Oktober 29, 2026. Die Angaben zu den Bewilligungen wurden gegen die Veranstalterbewilligungen des Geldspielgesetzes und gegen die Aufsicht durch die Gespa geprüft.

Verlustlimiten: was ein gebundener Einsatz schon vor dem ersten Treffer kostet

Wer eine Yankee-Wette spielt, bindet nicht einen Einsatz, sondern elf. Das ist die erste Tatsache des Themas, und sie erklärt, warum Verlustlimiten hier schwerer wiegen als bei jeder Einzelwette. Bei Sporttip müssen Spielende vor der ersten Teilnahme Verlustlimiten für 1, 7 und 30 Tage setzen. Die Oberlimite liegt bei CHF 9’999, unter 21 Jahren bei CHF 1’000. Eine Senkung gilt sofort, eine Erhöhung erst nach 72 Stunden. Zusätzlich ist eine freiwillige Einzahlungslimite für jeweils 30 Tage möglich.

Ein Golfball liegt auf einem gepflegten Grün nahe am Loch, im goldenen Licht der Abendsonne.
Der Gewinnbetrag einer Sporttip-Wette ergibt sich aus Einsatz mal Quote und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet.

Diese Zahlen sind kein Kleingedrucktes. Sie sind der Rahmen, in dem eine Yankee-Wette überhaupt spielbar ist. Wer CHF 110 pro Wette bindet, weil er CHF 10 auf jede der elf Teilwetten legt, kann innerhalb eines 30-Tage-Fensters bis zu neunzig solcher Wetten platzieren, bevor die Oberlimite von CHF 9’999 erreicht ist. Unter 21 Jahren sind es neun. Die Werbung zeigt vier Kreise auf einem Wettschein. Das Limit zeigt neun Wetten.

Bei Swisslos lässt sich der Zugang produktbezogen für 1 bis 180 Tage selbst sperren, ohne Aufhebung vor Fristablauf. Eine unbefristete Spielsperre wird in einem schweizweiten Register eingetragen und gilt auch für Casinos einschliesslich Online-Casinos sowie im Fürstentum Liechtenstein. Wer sich sperren lässt, bleibt gesperrt – das ist die schärfste Sicherung im System, und sie ist nicht rückholbar.

Ein Yankee bindet mehrere Einsätze zugleich, und der Gesamteinsatz wiegt dadurch schwerer als der einer Einzelwette. Daraus folgt die einzige Rechnung, die vor dem Spiel hilft: ein festes Monatsbudget, geteilt durch elf. Wer mit CHF 220 im Monat arbeitet, setzt CHF 20 auf die Yankee, nicht CHF 20 auf jede Teilwette. Der Unterschied ist der ganze Unterschied.

Was eine Sperre schweizweit bedeutet – und was sie bei ausländischen Seiten nicht bedeutet

Die unbefristete Spielsperre greift schweizweit und umfasst auch die Casinos. Das ist ein Vorteil des bewilligten Systems, den die Werbung nie erwähnt: Wer sich sperren lässt, wird nicht nur auf einer Plattform ausgeschlossen.

Bei den ausländischen Plattformen fehlt diese Anbindung. Eine Sperre bei Swisslos wirkt dort nicht. Wer sich für eine ausländische Seite entscheidet, entscheidet sich damit auch gegen den Schutzmechanismus, der in der ganzen Schweiz greift.

Warum die Verlustlimite bei einem Yankee schneller erreicht ist als gedacht

Ein Beispiel aus dem Alltag. Wer vier Spiele mit Quoten um 1.60 tippt, plant auf CHF 500 Gewinn und setzt dafür CHF 100 pro Teilwette. Der Einsatz für die Yankee liegt dann bei CHF 1’100, nicht bei CHF 100. Zwei solche Wetten im Monat, und ein Drittel der 30-Tage-Limite von CHF 9’999 ist verbraucht – ohne einen einzigen Fehler.

Niedrige Quoten sind bei einer Yankee-Wette kein Sicherheitsnetz. Sie sind eine Falle, weil sie zu höheren Einsätzen verleiten, während die Zahl der Teilwetten gleich bleibt. Wer das durchrechnet, wählt die Quoten bewusster.

Rechenbeispiele für die tägliche Praxis

Am Ende entscheidet die Zahl der richtigen Tipps über die Zahl der gewinnenden Teilwetten, und das ist keine Frage des Glücks, sondern des Aufbaus. Vier richtige Voraussagen lassen alle elf Teilwetten gewinnen. Drei richtige lassen sieben gewinnen: drei Einzelwetten, drei Doubles, ein Treble. Zwei richtige lassen drei gewinnen: zwei Einzelwetten und ein Double. Ein richtiger Tipp lässt eine Einzelwette stehen. Kein Treffer lässt nichts.

Diese Staffelung ist der Grund, warum die Yankee-Wette als weniger riskant gilt als eine Vierfach-Kombination. Bei einer Vierfach-Kombination muss alles stimmen. Die Yankee verzeiht einen Fehler.

Der Preis dafür ist die vollständige Bindung des Einsatzes. Elf Teilwetten bedeuten elf Chancen, und elf Chancen bedeuten elf Mal die Marge des Veranstalters. Wer das nicht bedenkt, wundert sich am Ende über die Differenz zwischen erwartetem und tatsächlichem Gewinn.

Wann ein Teilgewinn den Einsatz nicht deckt

Vier Voraussagen mit niedrigen Quoten gewinnen bei drei Treffern zwar sieben Teilwetten, aber die Summe kann unter dem Einsatz liegen. Bei Quoten um 1.50 bringt ein Double 2.25, ein Treble 3’375. Drei Einzelwetten zu 1.50, drei Doubles zu 2.25 und ein Treble zu 3’375 ergeben zusammen 4.50 plus 6.75 plus 3’375, also 14’625 – bei elf gleichen Teilen Einsatz. Erst darüber beginnt der Gewinn.

Wer die Quoten seiner vier Voraussagen im Kopf hat, kann diese Summe überschlagen, bevor er setzt. Wer es nicht tut, spielt ein Produkt, dessen Ergebnis er nicht kennt. Bei einer Einzelwette ist die Quote das Ergebnis. Bei einer Yankee ist das Ergebnis eine Summe aus elf Teilen, und die Wahl der Quoten entscheidet darüber, ob die Summe die Einsatzschwelle überschreitet.

Was bei abgesagten Ereignissen aus einem Yankee wird

Wird ein Wettereignis bei Swisslos abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn – oder im Rahmen eines Turniers – nachgeholt, ist die Wette ungültig. Einzelwetten werden zurückbezahlt, in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00.

Auf eine Yankee übertragen heisst das: Eine Voraussage mit Quote 1.00 zählt in den Kombinationen mit, verändert das Produkt der Quoten aber nicht. Der Aufbau bleibt, die Gesamtquote sinkt. Bei einer Yankee mit vier Voraussagen, von denen eine wegfällt, sinkt der mögliche Ertrag jeder Kombination, die diese Voraussage enthielt – und das sind alle.

Kein Yankee-Rechner auf dem Markt bildet das ab. Er rechnet mit vier gültigen Quoten und liefert eine Zahl, die im Absagefall nicht mehr gilt. Wer die Regeln für abgesagte Ereignisse kennt, versteht seine Auszahlung. Wer sie nicht kennt, hält sie für einen Fehler des Anbieters.

Wann das Cash-Out greift

Bei Sporttip gibt es Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur bei Online-Wetten und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung. Ein ausgeführtes Cash-Out lässt sich nicht rückgängig machen. Eine Garantie für jeden Markt besteht nicht.

Der Cash-Out-Betrag ist tiefer als der mögliche nicht vorzeitige Wettgewinn, hängt vom Stand der Sportereignisse ab und kann von Swisslos jederzeit geändert werden. Wer bei einem Boost auscasht, verliert den Boost. Für eine Yankee ist das die entscheidende Einschränkung: Es gibt keine Teilauszahlung, und damit keine Möglichkeit, nur einen Teil des Systems zu retten.

Wer das Cash-Out bei einer Yankee nutzt, tauscht den möglichen Gewinn gegen einen Abschlag. Das kann richtig sein. Es ist nie gratis.

Wie die Marge über elf Teilwetten wirkt

Der Quotenschlüssel eines Marktes beschreibt, welchen Teil aller Einsätze ein Markt zurückzahlt. Bei einem illustrativen Zwei-Weg-Markt mit Quoten 1.90 / 1.90 liegt er bei 95 Prozent und die Marge bei 5 Prozent. Bei einem illustrativen Drei-Weg-Markt mit Quoten 2.10 / 3.40 / 3.60 liegt der Quotenschlüssel bei 95.4 Prozent und die Marge bei 4.6 Prozent.

Damit bewegt sich die Marge auf den hier betrachteten Märkten typischerweise zwischen vier und fünf Prozent, und sie hängt vom Markt ab, nicht vom Anbieter allein. Die Marge als Band, nicht als eine Zahl: Ein enger Zwei-Weg-Markt trägt eine andere als ein breiter Drei-Weg-Markt, und ein Handicap-Markt wieder eine andere.

Bei einer Yankee-Wette wirkt die Marge elfmal, einmal pro Teilwette. Deshalb kann ein System mit elf Teilwetten im Schnitt nicht mehr zurückgeben als eine Einzelwette desselben Quotenschlüssels – bei elf Einzelwetten ginge dieselbe Marge elfmal ab. Wer das im Kopf behält, versteht, warum die Yankee-Wette ein Instrument zur Streuung ist und keine Rechnung mit besseren Vorzeichen.

Der Vergleich: zehn Anbieter nach denselben Kriterien

Die Reihenfolge folgt keiner Werbehierarchie, sondern der Struktur des Schweizer Marktes: zuerst die zwei bewilligten Veranstalter, dann die ausländischen Plattformen. Jede Bewertung prüft dasselbe – ob ein Systemwetten-Angebot besteht, wo die Einsatz- und Gewinngrenzen liegen und wie ausgezahlt wird. Konkrete Quoten sind Momentaufnahmen eines einzelnen Marktes zu einem einzelnen Zeitpunkt und darum hier nur dort genannt, wo eine solche Aufnahme mit Datum vorliegt.

Anbieter Bewilligung in der Schweiz Veranstalterin oder gemeldete Lizenz
Swisslos Sporttip Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht Gespa SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft, Basel
Loterie Romande Jouez Sport Veranstalterbewilligung und Spielbewilligung nach BGS, Aufsicht Gespa Loterie Romande, Société de la Loterie de la Suisse Romande, Lausanne
1Bet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
Wettigo keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
PowBet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
Cloudbet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
Bahigo keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
BDMBet keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
FortuneJack keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz
GG.BET keine Schweizer Bewilligung gemeldete Lizenz nicht festgestellt, ohne Wirkung in der Schweiz

Zwei Spalten mit Inhalt, acht Zeilen mit derselben Antwort. Genau das ist die Aussage der Übersicht: Die Bewilligungsfrage trennt die Liste in zwei Gruppen, und zwischen ihnen gibt es nichts. Wer nach einem dritten bewilligten Anbieter sucht, sucht etwas, das die Kantone nicht zugelassen haben. Die Gespa veröffentlicht keine Liste weiterer Bewilligungen, weil es keine gibt – nur die Sperrliste blockierter ausländischer Domains.

Für die acht ausländischen Plattformen sind Systemwetten, Einsatzgrenzen und Auszahlungszeiten in den hier ausgewerteten Unterlagen nicht belegt. Das ist kein Vorwurf an die Plattformen, sondern eine Grenze des Vergleichs: Wer sie in Betracht zieht, klärt das direkt in deren eigenen Bedingungen, bevor Geld fliesst.

Woran man einen Yankee in einem Wettprogramm erkennt

Ein Yankee steht nie unter diesem Namen im Menü. Die Anbieter führen ihn als Systemwette mit vier Voraussagen, und der Wettschein rechnet den Einsatz pro Teilwette, nicht den Gesamtbetrag. Wer das Feld mit dem Gesamteinsatz verwechselt, hat nicht eine Yankee gesetzt, sondern eine Vierfach-Kombination.

In der Schweiz ist das besonders heikel, weil die bewilligten Veranstalter Obergrenzen für Systemwetten führen. Bei Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Systemwette CHF 10’000, für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000. Der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten liegt bei CHF 1. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen.

Das sind keine Fussnoten. Die Obergrenze von CHF 10’000 für Systemwetten setzt dem Yankee-Spiel eine Decke, die über der einer Einzelwette liegt, aber nicht unendlich ist. Und weil Swisslos die Limiten jederzeit ändern kann, ist die Zahl eine Momentaufnahme, keine Zusage.

Warum die Systemwetten-Grenze bei Sporttip höher liegt

Die Grenze von CHF 10’000 für Systemwetten gegen CHF 1’000 für Einzel- und Kombinationswetten ist erklärbar. Bei einer Systemwette verteilt sich der Einsatz über mehrere Teilwetten, und der Veranstalter sieht bei gleicher Gesamtsumme ein kleineres Einzelrisiko pro Teilwette.

Das heisst aber nicht, dass ein System weniger riskant wäre – für den Spielenden bleibt der Gesamteinsatz gebunden. Es heisst nur, dass der Veranstalter bei einem System mehr Gesamteinsatz zulässt. Wer die höhere Grenze als Einladung liest, hat die Richtung der Regel missverstanden.

Was Swisslos Sporttip im Vergleich bietet

Der Kombiboost ist die Funktion, die für Yankee-Spielende wirklich zählt. Er gilt nur online, für Prematch, Live und Systemwetten, und verlangt mindestens vier Voraussagen mit einer Quote von je mindestens 1.50. Der Bonus auf den Nettogewinn beträgt 5 Prozent bei vier, 20 Prozent bei sieben, 40 Prozent bei zehn und 100 Prozent bei fünfzehn solchen Voraussagen; Einsatz und Gewinnerhöhung sind limitiert.

Vier Voraussagen mit Quote ab 1.50 sind genau das Profil einer Yankee. Der Boost zahlt dann 5 Prozent auf den Nettogewinn. Das klingt mager, und für eine einzelne Wette ist es das auch. Es ist trotzdem die einzige Stelle im Schweizer Angebot, an der ein Yankee-System etwas zurückbekommt – und die 5 Prozent gelten für die vier Voraussagen, während die höheren Stufen fünfzehn Voraussagen verlangen und damit längst kein Yankee mehr sind.

Quotenboosts gibt es daneben nur online für Prematch-Einzelwetten auf eine Voraussage. Profitboosts erhöhen den möglichen Nettogewinn eines definierten Sportereignisses um einen angegebenen Prozentsatz. Beide sind pro Wettenden nur einmal nutzbar und in Einsatz und Erhöhung limitiert; bei einem Cash-Out verfällt der Boost.

Bei Livewetten gilt die Wette unabhängig davon, ob das Ereignis live übertragen wird. Wetten, die nach dem tatsächlichen Eintreffen des Wettausgangs platziert werden, zählen mit Quote 1.00, und in spielentscheidenden Situationen – Elfmeter, Rote Karte, Entscheid des Videoschiedsrichters – kann Swisslos Wetten mit Quote 1.00 werten.

Voneinander abhängige Wettereignisse derselben Sportveranstaltung kombiniert Sporttip nur über die Bet-Builder-Funktion. Nimmt Swisslos irrtümlich eine solche Kombination ohne diese Funktion an, kann sie die ganze Kombinationswette für ungültig erklären und den Einsatz zurückerstatten. Für einen Yankee-Spieler heisst das: Zwei Märkte aus demselben Spiel gehören in den Bet Builder, nicht in die Systemwette.

Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote – bei Kombinationen mal der Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten – und wird zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei elf Teilwetten wird diese Rundung elfmal angewandt. Wer den Ertrag vorher genau ausrechnet, kommt regelmässig auf eine Zahl, die der Auszahlung nicht auf den Rappen gleicht.

Zur regulären Spielzeit zählt die reguläre Spieldauer – etwa 90 Minuten im Fussball – plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind. Wer eine Yankee auf ein Pokalspiel setzt, sollte das vorher wissen.

Ausgezahlt wird gestaffelt. Gewinne bis CHF 1’000 pro Spielbestätigungsquittung schreibt Swisslos automatisch dem Wallet gut. Gewinne über CHF 1’000 werden bei bekannter Zahlungsverbindung innert 3 Arbeitstagen auf das Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto des Teilnehmers überwiesen. Überweisungen an Dritte gibt es nicht, sie gehen nur auf ein Konto im Namen des Kontoinhabers.

Für das Aufladen des Spielguthabens stehen bei Swisslos eine Online-Zahlungsmöglichkeit und der Einzahlungsschein zur Verfügung, mit einem Mindestbetrag von CHF 20; in 30 Tagen sind höchstens CHF 10’000 möglich, und ein Kauf ist nur möglich, solange das Wallet-Guthaben CHF 9’999 nicht übersteigt. PostFinance Pay wird ebenfalls als Zahlungsart angeboten, die Transaktion wird direkt in der PostFinance App bestätigt.

Beim Auszahlen gilt: Spielguthaben wird innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis auf ein auf den eigenen Namen lautendes Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto ausbezahlt. Ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 Prozent belastet werden, die Überweisung erfolgt innert 5 bis 10 Arbeitstagen. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.

Nicht abgeholte Gewinne verfallen: Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.

Zur Registrierung braucht es mindestens 18 Jahre sowie Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Swisslos-Vertragsgebiet. Es darf keine Spielsperre bestehen, und jede Person darf sich nur einmal registrieren; die Daten werden aus dem hochgeladenen Ausweis ausgelesen und gegen Adress-Datenbanken geprüft. Wer als Wettkämpfer an einem Wettereignis teilnimmt, darf auf dieses Ereignis nicht wetten.

Das Vertragsgebiet umfasst die Kantone AG, AI, AR, BE, BL, BS, GL, GR, LU, NW, OW, SG, SH, SO, SZ, TG, UR, ZG und ZH sowie den Kanton Tessin und das Fürstentum Liechtenstein.

Bewertung: Für Yankee-Spielende im Vertragsgebiet ist Sporttip derzeit die einzige Adresse mit einer Systemwetten-Grenze von CHF 10’000, einem Kombiboost, der bei vier Voraussagen ab Quote 1.50 greift, und einer Auszahlungsregel, die elf Teilwetten sauber abbildet – auf 5 Rappen gerundet, ohne Kulanz. Das ist kein üppiges Angebot, sondern ein dicht geregeltes. Wer die Regeln kennt, kommt damit weiter als mit jedem Werbeversprechen. Wer die Systemwetten-Grenze sucht und im Tessin lebt, findet sie hier; wer in Genf lebt, nicht.

Was Loterie Romande Jouez Sport im Vergleich bietet

Die Loterie Romande veranstaltet Jouez Sport für die sechs Westschweizer Kantone Freiburg, Waadt, Wallis, Neuenburg, Genf und Jura. Als Kontaktadresse nennt sie Avenue de Provence 14, 1001 Lausanne, und sie zählt 2’350 Verkaufsstellen in der Westschweiz sowie 221 Mitarbeitende. Ein Online-Konto ist nur für Personen offen, die in einem dieser Kantone wohnhaft sind.

Die Einsatzgrenzen unterscheiden sich deutlich von denen bei Swisslos. Der Mindesteinsatz online beträgt CHF 2, in Verkaufsstellen CHF 3, für Multiples CHF 2. Der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, und ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.

Für einen Yankee ist die Zahl von CHF 7’500 pro Wettschein die relevante Grenze. Wer eine Yankee mit hohen Einsätzen pro Teilwette plant, stösst bei Jouez Sport früher an die Decke als bei Swisslos, wo die Systemwetten-Grenze bei CHF 10’000 liegt. Umgekehrt liegt der Mindesteinsatz höher: CHF 2 statt CHF 1.

Bei den Gewinnen wird es ernst. Der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette beträgt CHF 300’000, für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Eine Kombiwette umfasst 2 bis 10 Voraussagen. Die Quote einer Einzelwette oder die Gesamtquote einer Kombi muss mindestens 1.10 betragen und darf 100’000 nicht übersteigen.

Die Gesamtquote-Grenze von 100’000 betrifft eine Yankee direkt. Elf Teilwetten aus vier hohen Quoten können in Summe ein Vielfaches davon erreichen, wenn die Einzelquoten hoch genug sind. Wer ein System mit sehr hohen Quoten plant, sollte diese Grenze vorher prüfen – die Decke liegt nicht beim Einsatz allein.

Bewertung: Jouez Sport ist kein schlankerer Swisslos, sondern ein Angebot mit einer anderen Architektur: höherer Mindesteinsatz, niedrigere Einsatzgrenze pro Wettschein, dafür eine klar benannte Gewinnobergrenze. Wer mit tieferen Einsätzen arbeitet, merkt von der Grenze wenig. Wer ein Yankee-System mit hohen Quoten plant, stösst zuerst an die Gesamtquote von 100’000, lange bevor die Einsatzgrenze von CHF 7’500 greift. Ein Anbieter für Westschweizer, die ihre Grenzen im Voraus kennen – und für niemanden sonst, weil das Konto an den Wohnkanton gebunden ist.

1Bet: Systemwetten ohne Schweizer Bewilligung

1Bet wird ohne Schweizer Bewilligung geführt. Eine Bewilligung nach dem Schweizer Geldspielgesetz liegt nicht vor; die gemeldete Lizenz hat in der Schweiz keine Wirkung. Die Plattform ist nicht an das Schweizer Sperrregister angeschlossen, es gibt keinen Schweizer Rechtsschutz, und die Domain kann von der Gespa auf die Sperrliste gesetzt werden.

Was 1Bet an Systemwetten, Einsatzgrenzen und Auszahlungszeiten führt, ist nicht belegt.

Bewertung: Der Unterschied zu den bewilligten Veranstaltern liegt nicht im Produkt, sondern im Rahmen: kein Schweizer Rechtsschutz, keine Anbindung an das Sperrregister, keine Schweizer Aufsicht. Wer eine Yankee spielen will, findet die elf Teilwetten auch hier – aber ohne die Sicherungen, für die der Schweizer Markt die engen Grenzen in Kauf nimmt.

Wettigo: dieselbe rechtliche Position, anderer Name

Wettigo wird ohne Schweizer Bewilligung geführt. Keine Schweizer Bewilligung, keine Verbindung zum Sperrregister, kein Schweizer Rechtsschutz, mögliche Aufnahme auf die Sperrliste.

Informationen zu Systemwetten fehlen für diesen Anbieter.

Bewertung: Rechtlich steht Wettigo dort, wo 1Bet steht, und der Unterschied zwischen beiden ist für einen Yankee-Spieler nicht die Bewilligung – die fehlt beiden –, sondern allein das Produkt. Ob die Plattform überhaupt Yankee-Systeme führt, lässt sich nur im eigenen Wettprogramm prüfen. Wer das nicht tut, setzt auf eine Struktur, die er nicht kennt.

PowBet: kein Schweizer Weg, aber auch kein Ausschlusskriterium für sich

PowBet operiert ohne Schweizer Konzession. Ein Anschluss an das Sperrregister ist nicht vorhanden, ebenso wenig ein Schweizer Rechtsschutz; Nutzer müssen mit einer Sperrung der Domain rechnen.

Ob Systemwetten möglich sind, lässt sich den Unterlagen nicht entnehmen.

Bewertung: Bei PowBet zeigt sich, warum die Bewilligungsfrage allein keine Produktbewertung ist: Die fehlende Schweizer Bewilligung macht die Plattform nicht unbenutzbar, aber sie nimmt jeden Rückgriff auf Schweizer Stellen aus dem Spiel. Für einen Yankee mit elf gebundenen Teilwetten ist die Frage nach dem Rechtsschutz keine Formalie, sondern die Frage, an wen man sich wendet, wenn eine Auszahlung ausbleibt.

Cloudbet: Systemwetten ohne Schweizer Aufsicht

Cloudbet bietet seine Dienste ohne Schweizer Bewilligung an. Weder ist die Seite im Sperrregister erfasst, noch besteht ein Rechtsschutz in der Schweiz. Eine Sperrung der Domain durch die Behörden ist möglich.

Ob Systemwetten möglich sind, ist direkt in den Bedingungen der Plattform zu prüfen.

Bewertung: Wer Cloudbet nutzt, nutzt eine Plattform ausserhalb des Schweizer Systems. Das ist eine Entscheidung, die jeder selbst treffen muss. Ein Yankee-Rechner ersetzt sie nicht, weil er nur die Quoten kennt und nicht die Frage, was passiert, wenn die Auszahlung stockt.

Bahigo: Bewilligung fehlt, alles Weitere entscheidet die Plattform

Bahigo offeriert seine Angebote ohne Schweizer Bewilligung. Da keine Anbindung an das Sperrregister besteht und kein Schweizer Rechtsschutz greift, kann die Domain jederzeit auf der Sperrliste landen.

Keine belegten Informationen zu Systemwetten verfügbar.

Bewertung: Dasselbe Bild wie bei den anderen ausländischen Plattformen. Der Vergleich mit den zwei bewilligten Veranstaltern fällt nicht wegen des Produkts aus, sondern wegen der Bewilligung. Wer die Plattform in Betracht zieht, sollte zuerst klären, ob sie überhaupt Systemwetten führt – sonst sucht er ein Yankee-Angebot an einem Ort, an dem keines bewiesen ist.

BDMBet: kein Schweizer Rechtsschutz, keine Schweizer Grenzen

BDMBet wird ohne Schweizer Bewilligung geführt.

Daten zu Systemwetten fehlen.

Bewertung: Anders als bei den bewilligten Veranstaltern gibt es hier keine Schweizer Verlustlimiten als Rahmen. Wer eine Yankee-Wette mit elf Teilwetten spielt, sollte sein Budget dann selbst setzen – und zwar, bevor der erste Wettschein ausgefüllt ist, nicht danach.

FortuneJack: ausländisches Angebot mit derselben Lücke

FortuneJack verfügt über keine Schweizer Bewilligung. Die Plattform ist nicht an das Schweizer System angebunden; mangels Rechtsschutz und Sperrregister-Anschluss riskieren Nutzer den Zugriffsausfall.

Systemwetten-Informationen liegen nicht vor.

Bewertung: FortuneJack steht in dieser Übersicht, weil Schweizer Spielende die Plattform antreffen, nicht weil sie eine Alternative zu den bewilligten Veranstaltern wäre. Wer dort eine Yankee plant, muss die Bedingungen selbst gelesen haben. Es gibt keine Schweizer Instanz, die das für ihn tut.

GG.BET: ohne Schweizer Bewilligung, ohne Registeranbindung

GG.BET hat keine Schweizer Bewilligung. Da die Seite nicht an das Sperrregister angeschlossen ist und kein Schweizer Rechtsschutz besteht, muss bei einer Domain-Sperrung mit dem Wegfall des Zugangs gerechnet werden.

Der Anbieter gibt keine Daten zu Systemwetten an.

Bewertung: Für einen Yankee-Spieler ist GG.BET nur dann interessant, wenn die Plattform Systemwetten führt und die eigenen Grenzen klar sind. Beides lässt sich nur vor Ort im Wettprogramm prüfen. Die Schweizer Sicherungen fehlen, und daran ändert kein Bonus etwas.

Über die Marge: was der Anbieter von jeder Wette behält

Der Quotenschlüssel steht in keinem Werbebanner, und trotzdem ist er die Grösse, die über den Ertrag einer Yankee entscheidet. An einem illustrativen Zwei-Weg-Markt mit Quoten 1.90 / 1.90 ergibt sich ein Quotenschlüssel von 95 Prozent – die Marge beträgt 5 Prozent. An einem illustrativen Drei-Weg-Markt mit Quoten 2.10 / 3.40 / 3.60 liegt der Quotenschlüssel bei 95.4 Prozent, die Marge bei 4.6 Prozent.

Das ist keine Momentaufnahme eines bestimmten Anbieters, sondern ein Beispiel für die Rechnung. Die Marge liegt auf den hier betrachteten Märkten typischerweise zwischen vier und fünf Prozent, und sie verschiebt sich mit dem Markt: Ein Zwei-Weg-Markt ist anders gepreist als ein Drei-Weg-Markt, ein Handicap anders als ein Tor-Markt. Wer eine Zahl über alle Märkte eines Anbieters legt, hat eine Zahl, die auf keinen einzelnen Markt passt.

Bei einer Yankee-Wette wird diese Marge elfmal fällig, weil elf Teilwetten entstehen. Ein System mit elf Teilwetten kann im Schnitt nicht mehr zurückgeben als elf Einzelwetten desselben Quotenschlüssels. Der Yankee verändert die Streuung, nicht die Quote.

Wer das einmal verinnerlicht hat, liest jede Werbung anders, die mit vier Kreisen und einem grossen Gewinnversprechen arbeitet. Die vier Kreise sind real. Das Versprechen hat elf Abzüge.

Für eine Yankee-Wette liegen für die verglichenen Anbieter keine Preisaufnahmen einzelner Märkte mit Datum vor. Ein Quotenvergleich zwischen ihnen wäre deshalb eine Erfindung, und darauf verzichte ich. Vergleichbar sind die Strukturen: Wer Systemwetten führt, wo die Einsatz- und Gewinngrenzen liegen, wie Auszahlungen geregelt und wie sie an das Schweizer System angebunden sind. Das sind die Grössen, die über Jahre zählen, während Quoten sich täglich ändern.

Rechen- und Rechtslage: was beim Yankee von selbst gilt

Systemwetten wie diese bieten in der Schweiz nur die zwei bewilligten Veranstalter an. Alles Weitere ist eine Folge davon – und diese Folgen sollte jeder kennen, der eine Yankee plant.

Eine gusseiserne Strassenlaterne in einer ruhigen Altstadtgasse am Abend, das Kopfsteinpflaster glänzt feucht.
Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300'000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1'000'000.

Rechenregeln: Der Gewinnbetrag ergibt sich aus Einsatz mal Quote – bei Kombinationen mal der Gesamtquote, dem Produkt der Einzelquoten. Bei Swisslos wird dieser Betrag zuerst auf zwei Nachkommastellen aufgerundet, dann auf 5 Rappen genau abgerundet. Bei einer Yankee wird diese Rundung elfmal angewandt.

Mindest- und Höchsteinsätze: Bei Swisslos liegt der Mindesteinsatz für Einzel- und Kombinationswetten bei CHF 1, der Höchsteinsatz bei CHF 1’000 und für eine Systemwette bei CHF 10’000. Bei Jouez Sport liegt der Mindesteinsatz online bei CHF 2, in Verkaufsstellen bei CHF 3 und für Multiples bei CHF 2; der Höchsteinsatz für Einzel- und Kombiwetten liegt bei CHF 500, ein Wettschein mit Multiples darf insgesamt höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten.

Gewinngrenzen: Bei Jouez Sport beträgt der Höchstgewinn pro Einzel- oder Kombiwette CHF 300’000 und für alle Gewinne eines Multiples zusammen CHF 1’000’000. Bei Swisslos gibt es keine entsprechende Gewinnobergrenze in den hier ausgewerteten Unterlagen.

Ausgezahlte Beträge: Bei Swisslos wird Spielguthaben innerhalb von 365 Tagen zweimal gratis ausbezahlt; ab der dritten Auszahlung kann eine Kommission von 3 Prozent belastet werden. Gratisspielguthaben aus Promotionen ist nicht auszahlbar.

Auszahlungsweg: Bei Swisslos gehen Winningsund Guthaben nur auf ein Konto, das auf den Namen des Kontoinhabers lautet – Schweizer oder Liechtensteiner Bank- oder Postkonto. Anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht; eine Gutschrift an Spielende gibt es ebenfalls nicht.

Gültigkeit einer Wette: Wird ein Ereignis abgesagt und nicht innert 48 Stunden nach dem ursprünglichen Beginn oder im Rahmen eines Turniers nachgeholt, wird eine Einzelwette zurückbezahlt; in Kombinationswetten erhält die Voraussage Quote 1.00. Das verändert die Gesamtquote jeder Kombination, in der sie steckt.

Reguläre Spielzeit: Bei Swisslos umfasst sie die reguläre Spieldauer plus Nachspielzeit. Verlängerung und Penaltyschiessen zählen nur, wenn das Wettprogramm darauf hinweist oder sie Gegenstand der Wette sind.

Nicht abgeholte Gewinne: Sporttip-Gewinne, die nicht innerhalb von 26 Wochen nach der öffentlichen Bekanntmachung der Wettauswertung geltend gemacht werden, verfallen zugunsten des Zwecks der Swisslos. Eine Einsprache bei verweigerter Auszahlung ist innert 10 Tagen per eingeschriebenem Brief zu erheben.

Diese Liste ist keine Bedienungsanleitung, sondern eine Landkarte. Wer sie einmal gelesen hat, weiss bei jedem Wettschein, welche Regel als nächste greift.

Wann ein Yankee in der Schweiz überhaupt erlaubt ist

Internet-Sportwetten sind ein Grossspiel nach dem Geldspielgesetz (BGS, SR 935.51, in Kraft seit 1. Januar 2019), und die Aufsicht liegt bei der Gespa, der Interkantonalen Geldspielaufsicht in Bern. Nicht bei der ESBK, die nur die Casinos beaufsichtigt.

Eine Bewilligung braucht eine Veranstalterbewilligung und eine Bewilligung pro Spiel, und sie gilt nur in der Schweiz. Die Kantone haben die Zahl der Veranstalter für Lotterien und Sportwetten auf zwei begrenzt: Swisslos mit dem Produkt Sporttip und die Loterie Romande mit dem Produkt Jouez Sport. Für ein Online-Konto ist ein Wohnsitz in der Schweiz nötig, und in der Praxis im Gebiet des jeweiligen Veranstalters.

Eine Liste weiterer bewilligter Wettanbieter gibt es nicht, weil es keine weiteren gibt. Die Gespa veröffentlicht nur die Sperrliste blockierter ausländischer Domains. Die Reingewinne gehen an gemeinnützige Zwecke in den Kantonen.

Was in der Schweiz überhaupt wettbar ist

Nur Sportereignisse. Wetten auf Wetter, Politik oder Fernsehsendungen sind nicht erlaubt. Das zulässige Angebot ist eine geschlossene Liste: die Gespa-Liste der bewilligten Sportarten, Wettkämpfe und Wettarten, Version 10.09.2026. Qualifikationsrunden stehen nur auf der Liste, wenn sie dort aufgeführt sind, Frauenwettkämpfe nur, wenn sie aufgeführt sind, Ranglistenwetten nur, wenn die Rangliste den Einzug in einen internationalen Wettbewerb oder das Podest entscheidet. Wetten auf Trainingsläufe sind nie erlaubt. Corner- und Kartenmärkte finden sich nicht auf der Liste, und eine Esport-Sektion fehlt.

Ereignisse, an denen überwiegend Minderjährige teilnehmen, sind gesperrt. Livewetten sind zulässig, vor dem Spiel und live, wo der Veranstalter eine entsprechende Bewilligung hat. Das BGS enthält keine gesetzliche Beschränkung auf bestimmte Live-Märkte.

Das Cash-Out ist gesetzlich nicht geregelt: Es ist als Funktion jedes einzelnen Anbieters zu beschreiben. Bei Sporttip gibt es Cash-Out für Einzel-, Kombinations- und Langzeitwetten, vor Spielbeginn und live, aber nur online und nur als vollständiges Cash-Out ohne Teilauszahlung, ohne Garantie für jeden Markt.

Das ist der Rahmen, in dem eine Yankee stattfindet: vier Voraussagen, die alle aus der geschlossenen Liste stammen müssen. Wer zwei Märkte aus demselben Spiel kombinieren will, braucht den Bet Builder. Wer auf Karten setzt, findet den Markt nicht. Die Grenzen des Angebots sind enger, als die Zahl der Sportarten vermuten lässt.

Was für Spielende ab wann gilt

Sportwetten sind ab 18 Jahren. Minderjährige werden online nicht zugelassen; ein Konto pro Person mit verifizierter Identität ist die Regel. Die Limiten setzen die Spielenden selbst, nicht der Staat: Der Veranstalter muss einen oder mehrere Höchstwerte für tägliche, wöchentliche oder monatliche Einsätze oder Verluste verlangen. Eine Senkung wirkt sofort, eine Erhöhung nach 24 Stunden von Gesetzes wegen; Swisslos und die Loterie Romande wenden in ihren Bedingungen 72 Stunden an. Eine gesetzliche feste Einzahlungsobergrenze gibt es in der Schweiz nicht.

Die Spielsperre soll überschuldete oder suchtgefährdete Personen und Selbstsperren erfassen und wird in einem gemeinsamen Register geführt. Eine freiwillige Sperre lässt sich erst nach drei Monaten aufheben, wobei eine Fachstelle eingebunden ist. Eine selbst gewählte Pause von bis zu sechs Monaten muss angeboten werden. Wer gesperrt oder minderjährig ist, hat keinen Anspruch auf Einsätze oder Gewinne.

Bei Testkäufen der Gespa im Jahr 2025 wurde an Verkaufsstellen in 47.5 Prozent von 200 Fällen eine Sportwette an eine minderjährige Person verkauft. Der Schutz an der Verkaufsstelle ist also nicht durchgehend streng, und wer das als Argument für die Abschaffung der bewilligten Angebote nutzt, sollte die Zahl kennen, bevor er sie benutzt.

Einsätze und Gewinne werden nur auf ein Zahlungskonto im Namen der Kontoinhaberin oder des Kontoinhabers ausbezahlt. Anonyme oder Krypto-Auszahlungen gibt es im bewilligten Schweizer Wettangebot nicht. Kredite an Spielende sind nicht zulässig. Welche Zahlungsmarken ein Anbieter akzeptiert, ist seine eigene Sache und steht nur in seinen Bedingungen.

Zur Steuer: Gewinne aus Schweizer Grossspielen sind abgabenfrei bis zum Steuerfreibetrag pro Einzelgewinn; erst darüber fallen Steuern an. Der Bundesfreibetrag liegt ab 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000, im Jahr 2025 lag er bei CHF 1’070’400. Der kantonale Freibetrag unterscheidet sich, deshalb gilt je nach Kanton. Oberhalb des Freibetrags behält der Veranstalter 35 Prozent Verrechnungssteuer ein, die man über die Steuererklärung zurückholt. Ein typischer Wettender gewinnt weit unter dieser Grenze und zahlt weder Einkommenssteuer noch Verrechnungssteuer auf den Gewinn. Gewinne aus ausländischen Anbietern unterliegen nicht der Verrechnungssteuer, aber die kantonale Steuerpraxis von Thurgau behandelt Gewinne aus ausländischen Grossspielen als voll steuerbares Einkommen, unabhängig von der Höhe. Eine Schweizer Wettsteuer auf Einsätze gibt es nicht. Diese Angaben sind allgemein gehalten; für den eigenen Fall empfiehlt sich die Auskunft eines Steuerberaters oder der kantonalen Steuerverwaltung.

Was bei ausländischen Seiten gilt

Werbung darf nicht aufdringlich oder irreführend sein und darf sich nicht an Minderjährige oder gesperrte Personen richten. Werbung für Glücksspiele, die in der Schweiz nicht erlaubt sind, ist verboten und wird mit einer Busse von bis zu CHF 500’000 bestraft. Eine ausländische Bewilligung – Curaçao, Malta, Deutschland oder ein anderes Land – hat in der Schweiz keine Wirkung. Das Veranstalten von Sportwetten ohne Schweizer Bewilligung ist eine Straftat und kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe geahndet werden, bei gewerbsmässigem Betrieb mit bis zu fünf Jahren. Der Spielende wird nicht bestraft, aber Einsätze und Gewinne können in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden, und es gibt weder Schutz noch Fair-Play-Kontrolle.

Die Gespa veröffentlicht die Sperrliste ausländischer Domains, die Schweizer Telekom-Anbieter per DNS blockieren. Die erste Liste stammt vom 3. September 2019, Ende 2025 umfasste sie 671 Domains. Blockierte Domains werden innerhalb von Stunden ersetzt – die Gespa spricht von Domain-Hopping und nennt Interwetten und Bet-at-Home; als auf der Liste stehend nennt sie Bet365.

Ehrlich gesagt: Ein ausländisches Angebot bedeutet keine Schweizer Bewilligung, keine Anbindung an das Schweizer Sperrregister, keinen Schweizer Rechtsschutz und eine steuerliche Behandlung nach kantonalem Recht. Ein bewilligtes Angebot bedeutet vollen Schweizer Schutz, aber nur zwei Veranstalter, eine geschlossene Liste von Sportarten und Märkten, eine Wohnsitzanforderung und eine Identitätsprüfung. Keines von beiden ist von sich aus die sichere Wahl.

Die Steuerfrage trifft einen Yankee-Spieler doppelt. Erstens bleibt der Gewinn aus einem Schweizer Grossspiel bis zum Freibetrag steuerfrei, was bei einem System mit elf Teilwetten mehrere kleine Gewinne bedeuten kann, die einzeln unter der Grenze liegen. Zweitens kann derselbe Gewinn bei einem ausländischen Anbieter nach der Praxis eines Kantons voll steuerbar sein. Das ist kein Argument für oder gegen ein Angebot. Es ist ein Argument dafür, die eigene Situation zu klären, bevor man spielt.

Wo der Yankee-Rechner nicht weiterhilft

Ein Yankee-Rechner nimmt vier Quoten und den Einsatz pro Teilwette und rechnet die möglichen Erträge aus. Für die Planung ist das nützlich: Man sieht, was bei vier, drei, zwei und einem richtigen Tipp herauskommt, und man sieht, ob drei Treffer den Einsatz decken.

Was er nicht kann, entscheidet in der Praxis öfter über das Ergebnis als die Quoten. Er kennt die Auszahlungsregeln des Veranstalters nicht, nicht die Rundung auf 5 Rappen, nicht die Behandlung abgesagter Ereignisse, nicht die Gesamtquote-Grenze von 100’000. Er weiss nichts über die Systemwetten-Obergrenze von CHF 10’000 bei Swisslos oder die CHF 7’500 pro Multiple-Wettschein bei Jouez Sport.

Ein Rechner liefert eine Zahl, die unter der Annahme gilt, dass alle vier Ereignisse stattfinden, alle vier Quoten feststehen und keine Regel dazwischenkommt. Diese Annahme ist in der Praxis nicht immer erfüllt. Ein abgesagtes Spiel, eine Quote mit Wert 1.00, eine geänderte Limite – und die Zahl des Rechners ist nicht mehr die Zahl der Auszahlung.

Wer den Rechner nutzt, sollte ihn als Ausgangspunkt behandeln und die Bedingungen des Anbieters daneben legen. Der Aufwand ist gering. Der Unterschied kann gross sein.

Häufig gestellte Fragen zur Yankee-Wette

Was ist eine Yankee-Wette, und aus welchen Teilwetten besteht sie?

Eine Yankee-Wette bündelt vier Voraussagen zu elf Wetten: vier Einzelwetten, sechs Zweierkombinationen und vier Dreierkombinationen. Der Einsatz wird auf alle elf Teilwetten verteilt. Wer CHF 10 pro Teilwette setzt, bindet CHF 110 – der sechste Kreis auf dem Wettschein fehlt, weil er der in der Werbung gern verschwiegene Einsatz ist.

Wie viele Voraussagen müssen bei einer Yankee-Wette richtig sein, damit ein Gewinn entsteht?

Bei einem richtigen Tipp gewinnt eine Einzelwette, bei zwei richtigen gewinnen drei Teilwetten, bei drei richtigen sieben und bei vier richtigen alle elf. Ein Gewinn entsteht also schon mit einem Treffer. Ob die Summe über dem Einsatz liegt, hängt von den Quoten ab.

Welcher Höchsteinsatz gilt bei Sporttip für eine Systemwette?

Bei Swisslos Sporttip beträgt der Höchsteinsatz für eine Systemwette CHF 10’000, für eine Einzel- oder Kombinationswette CHF 1’000. Swisslos kann die Limiten jederzeit ohne Angabe von Gründen ändern, und eine Wette über der Limite wird nicht angenommen. Die Zahl ist eine Momentaufnahme, keine Zusage.

Worin unterscheiden sich Yankee, Super Yankee und Heinz?

Eine Yankee hat vier Voraussagen und elf Wetten. Eine Super Yankee hat fünf Voraussagen und 26 Wetten, ein Heinz hat sechs Voraussagen und 57 Wetten. Mit jeder zusätzlichen Voraussage steigt die Zahl der Teilwetten überproportional, und damit der gebundene Einsatz – der Sprung von elf auf 26 ist der teuerste der Familie.

Wie genau sind Yankee-Rechner, und was berücksichtigen sie nicht?

Yankee-Rechner berechnen die möglichen Erträge aus vier Quoten und dem Einsatz. Sie berücksichtigen nicht die Rundung des Gewinnbetrags, nicht die Regeln bei abgesagten Ereignissen, die die Gesamtquote verändern, und nicht die Einsatz- und Gewinngrenzen des Veranstalters. Ihre Zahl gilt nur unter der Annahme, dass alles planmässig abläuft.

Welche Organisatoren bieten in der Schweiz Systemwetten an, und was gilt bei ausländischen Seiten?

Systemwetten bieten in der Schweiz nur die zwei bewilligten Veranstalter an: Swisslos mit Sporttip und die Loterie Romande mit Jouez Sport. Ausländische Seiten haben keine Schweizer Bewilligung, keinen Anschluss an das Sperrregister und keinen Schweizer Rechtsschutz. Ihre Domains können auf die Sperrliste gesetzt werden.

Der Yankee im Vergleich: Zusammenfassung für das eigene Spiel

Die Yankee-Wette ist ein Instrument für Spielende, die mehrere Spiele gleichzeitig im Blick haben und die Streuung wollen. Sie verzeiht einen Fehler. Sie verzeiht keinen zweiten, und sie bindet den Einsatz vollständig, sobald der Wettschein abgegeben ist.

In der Schweiz gibt es dafür nur zwei bewilligte Wege: Swisslos Sporttip und Loterie Romande Jouez Sport. Beide haben klare Grenzen. Bei Sporttip liegt der Höchsteinsatz für eine Systemwette bei CHF 10’000, bei Jouez Sport darf ein Wettschein mit Multiples höchstens CHF 7’500 Einsatz enthalten. Wer im Swisslos-Gebiet wohnt, hat zusätzlich den Kombiboost, der bei vier Voraussagen ab Quote 1.50 fünf Prozent auf den Nettogewinn legt. Wer in der Westschweiz wohnt, hat den Zugang zu Jouez Sport, mit einer Gewinngrenze von CHF 300’000 pro Kombiwette und CHF 1’000’000 für alle Gewinne eines Multiples zusammen.

Die acht ausländischen Plattformen sind keine Alternative mit Schweizer Rechtsschutz. Wer sie nutzt, sollte wissen, dass eine Sperre bei Swisslos dort nicht wirkt, dass Einsätze und Gewinne in Verfahren gegen den Anbieter eingezogen werden können und dass die Domain innerhalb von Stunden verschwinden kann. Das ist keine Warnung, sondern eine Beschreibung.

Wer heute eine Yankee plant, sollte drei Zahlen im Kopf haben: den Einsatz pro Teilwette mal elf, die eigene Monatsgrenze, und den Quotenschlüssel des Marktes, in dem er spielt. Alles andere ist Werbung.

Inhalt erstellt vom Team «handywettench»